Nachdem wir uns nicht richtig schlüssig waren, ob wir wegen der Stinkkarre zu einem Ford-Händler in Deutschland oder in Tschechien fahren sollen, haben wir uns zunächst für Deutschland entschieden und sind nach dem Frühstück die 15 km zurück nach Wiesau gefahren.
Dort wurden wir sofort und freundlich bedient und man meinte nach der Besichtigung des Schadens, dass das Problem bekannt sei und Ford hierzu bereits eine Serviceanweisung herausgegeben hätte. Diese besagt, dass die Werkstätten zunächst nur die Dichtung und die Schelle, mit der der Injektor befestigt ist, tauschen sollen. Das ganze dauert nur wenige Minuten und man schaut dann erstmal, ob es dicht ist. Der Injektor selbst hat zwar manchmal auch einen Riss, aber dann kann der Kunde ja noch einmal kommen.
Wir reden hier also über 2 Artikel für einige Cent und welche Überraschung. Natürlich sind die nicht vorrätig. Die Dichtung muss bestellt werden und ist bestenfalls am Montag hier.
Wir haben uns freundlich verabschiedet und uns auf den Weg nach Tschechien gemacht.
Wir sind dann direkt nach Cheb gefahren und haben seit der Abfahrt zu Hause hier zum ersten Mal getankt. Mit 1,70 Euro/L ist das schon eine andere Nummer, als die völlig überzogenen Preise in Deutschland zu bezahlen.
In Cheb ging es nach dem Tanken in die nächste Fordwerkstatt. Im Ergebnis die gleiche Diagnose wie zuvor und der Monteur hat mal das ganze verkrustete Harnstoffzeug abgepult um uns dann zu sagen, dass sie das Teil natürlich nicht haben und ca. eine Woche für die Beschaffung einere Dichtung brauchen.
Also sind wir am Viadukt vorbei aus Cheb rausgefahren und haben Karlsbad angesteuert.
Da wir kurz vor 12 Uhr hier angekommen sind, haben wir natürlich auch hier noch einen letzten Versuch mit der Ford-Werkstatt unternommen.
Karlsbad ist eine Thermalbäderstadt. Die Fußgängerzone ist von der Größe her recht überschaubar. Außer vielen altehrwürdigen Gebäuden gibt es da nicht viel und es ist auch nicht verwunderlich, dass ausgerechnet Baden-Baden eine der Partnerstädte ist, da die Stdte sehr viele Ähnlichkeiten haben.
Wir haben dann noch einen Kaffee mit einer kleinen Beilage genommen, bevor wir uns gegen 14 Uhr auf den Rückweg zum Parklatz gemacht haben.






















Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen