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Dienstag, 30. Juni 2026

Kleine Statistik und Blogende

 Uns wie immer zum Schluss eine kleine Statistik zum Urlaub.

Gefahrene Kilometer:          11.900 km zzgl. Fährstrecken

Diesel:                                  1251 Liter    

Dieselkosten:                        2.101,20 Euro

Mautgebühren:                      85,67 Euro

Fähren/Buskosten                  780,56 Euro

Campinggebühren                  435,63 Euro

Parkgebühren                          79,01 Euro

Lebensmittel/Essen gehen     ca. 2200 Euro
Getränke

Was kann man daraus ersehen.

Was unser Auto säuft, reicht uns für 2 Personen fürs Essen und Trinken. 

Skandinavien ist ein teures Pflaster und die Gaststätten- und Lebensmittelpreise sind schon hoch. Die Hauptkostentreiber sind das aber nicht. Die liegen eher bei den Sprit-, Maut- und Fährkosten. Wir waren natürlich auch nur sehr selten auf Campingplätzen, weshalb diese Kosten auch relativ niedrig waren. Hätten wir jeden Tag einen Platz aufgesucht, hätten wir hier sicher weit über 2.000 Euro Kosten gehabt.

Freitag, 26. Juni 2026

26.06.2026 Kalbach - Offenburg

Nach der ruhigen Nacht auf dem Waldparkplatz ging es heute Morgen auf direktem Weg weiter in Richtung Süden auf den Heimweg.

Eigentlich wollten wir bei der Hitze überhaupt nicht mehr anhalten, aber daraus wurde dann nichts, weil wieder etliche Burgen dazwischen kamen.

Die Wasserburg Burgsinn war toll ausgeschildert und wir hätten sie ja auch gerne so gesehen, wie sie auf dem Plakat abgebildet ist.
Wir sind dann auch die ganze Runde um den See und die Burg gelaufen, aber da ist alles komplett zugewachsen und alle Eingänge sind verrammelt.
Zumindest der Blick auf die Stadt war recht hübsch.


Den nächsten Stopp haben wir bei der Burg Rieneck, die heute als Pfadfinderheim und als Bildungs- und Erholungsstätte dient, eingelegt.

Eine schöne Anlage und natürlich eine tolle Location für ein Pfadfinderlager.

Es ging dann weiter am Neckar entlang, wo wir etliche Burgen nur aus der Ferne angeschaut haben, weil es einfach zu heiß zum Laufen war.


Bei der Burg Hornberg haben wir noch einmal eine Ausnahme gemacht und uns alles angeschaut. Hier hat Götz von Berlichingen (LmaA) gelebt und ist auch hier verstorben.
Heute ist hier ein Hotelbetrieb. Als wir da durchgelaufen sind, war gerade eine Hochzeitsgesellschaft unterwegs. 
Die Herren in ihren Anzügen haben mir bei fast 40 Grad wirklich leid getan.






Bei der weiteren Fahrt am Neckar entlang haben wir dann alle weiteren schönen Kirchen und Burgen nur noch aus dem Auto heraus fotografiert.

Das ist die Kirche in Renchen, etwa 10 km vor der Ankunft zu Hause.

Als wir dann gegen 17 Uhr in Offenburg ausgestiegen sind, hatte es hier 39 Grad und in der Wohnung durchgehend 31 Grad. 

Auf ein Ausräumen des WoMos war daher nicht zu denken. Wir sind nur noch bis zu unserer Stammkneipe gelaufen und haben was gegessen.


Eine kleine Statistik folgt im letzten Blogbeitrag.


Donnerstag, 25. Juni 2026

25.06.2026 Elend - Kalbach (Rhön)

Heute Morgen sind wir vom Knacken der Kabine aufgewacht, weil die Sonne schon sehr früh voll auf eine Seite vom Fahrzeug gebrannt hat. Wir haben zum Frühstücken auf der Seite alle Rollos zugelassen, sonst wäre es schon zu heiß in der Karre geworden.
Geschlafen haben wir allerdings recht gut mit dem Durchzug durch unseren Dachventilator.
Wir sind dann schon vor 10 Uhr in Richtung Braunlage losgefahren, da es in der klimatisierten Fahrerkabine bei dem Wetter einfach am Besten auszuhalten ist.
Eigentlich wollten wir heute überhaupt nirgends anhalten oder laufen, aber es gab dann doch etliche Stopps.
Den ersten Halt gab es hier an der Odertalsperre.



Danach kam ein kurzer Stopp in Sonnenberg-Zwinge.

Kurz hinter dem Ort kam ein Abzweig zum Sonnenstein. Da wir mit dem Namen nichts anfangen konnten, sind wir mal auf den Parkplatz gefahren.
Da steht zunächst diese Gedenktafel an den Anstronomen Thraen, von dem ich noch nie etwas gehört habe.
Wenn man dann ein paar Meter den Berg hochläuft, hat man einen Blick auf den Sonnenstein, der aussieht wie der kleine Bruder vom Uluru in Australien.

Da es uns zu heiß war, den ganzen Berg hochzulatschen, sind wir nicht bis zum Gipfelkreuz gelaufen, was wohl ein Fehler war. Wir haben nämlich gerade im Internet gesehen, dass es da oben auch einen Skywalk gibt und den haben wir jetzt verpasst.
Wir sind dann weiter nach Leinefeld-Worbis gefahren und haben einen Abstecher zur Burg Bodenstein gemacht, die gerade umfassend saniert wird. Egal auf welches Schloss oder welche Burg man fährt, Baugerüste gibt es immer.




Da gab es um die Ecke auch Hochlandrinder, mit denen man bei den Temperaturen echt Mitleid hat, weil sie schon sehr warm angezogen sind.



Am Weg lag dann auch die Wallfahrtskirche Klüschen Hagis, wo wir kurz angehalten haben.
Man konnte durch ein Gitter in den Innenraum schauen, rein kam man aber nicht.
In Eichfeld sind wir zum Schloss Martinfeld abgebogen, das als Jugendherberge genutzt wird.



Die nächste Station war Eschwege. Hier haben wir trotz 35 Grad eine Runde durch die wirklich schöne Altstadt gedreht und einen Kaffee getrunken.



Die Innenstadt besteht fast nur aus schön restaurierten Fachwerkhäusern. Der Betrieb in der Fußgängerzone hielt sich in Grenzen, weil es den meisten Leuten vermutlich einfach zu heiß für einen Einkaufsbummel war.





Nach der Stadtrunde in Eschwege waren wir so durchgeschwitzt, dass wir auf die große B27 gefahren sind und mal Strecke in Richtung Süden gemacht haben, ohne weiter auszusteigen. 

Über Bad Hersfeld und Fulda ging es in die Rhön und hier haben wir im Vorbeifahren auf 527 Metern Höhe einen kleinen schattigen Wanderparkplatz gesehen, auf dem wir bleiben werden. Hier gibt es eine Bank im Schatten und es geht die ganze Zeit ein Lüftchen, so dass es recht angenehm ist. 
Wir haben uns erstmal den Schweiß abgeduscht und hoffen jetzt, dass es in der Nacht ein bisschen abkühlt. 
Morgen werden wir dann wohl bis nach Hause fahren.