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Sonntag, 21. Juni 2026

21.06.2026 Malente - Ratzeburg

400 Meter vom Campingplatz in Malente entfernt gab es dieses griechische Lokal, wo wir gestern Abend noch was gegessen haben.
Zurück auf dem Platz war noch etwas Büroarbeit angesagt, bevor wir das grauslige EM-Spiel der deutschen Mannschaft auf dem Laptop angeschaut haben.
Am Himmel baute sich einiges an Wolken auf und in weiter Ferne grummelte es auch ein bisschen. Bei uns kam allerdings kein Gewitter an und die Wolken verzogen sich wieder.
Heute Morgen haben wir dann alle administrativen Dinge wie Wasser füllen usw. erledigt und sind dann noch auf dem Campingplatz duschen gegangen, bevor wir ins Zentrum von Malente gefahren sind, wo wir am See noch ein paar Fotos gemacht haben.

Danach ging es weiter nach Lübeck. Beim Radisson-Hotel, nur wenige Meter vom Holsten-Tor entfernt, haben wir einen Parkplatz gefunden, der am Sonntag kostenlos ist. Von da aus sind wir in die Innenstadt gelaufen.

H. wollte u.a. zur Domkirche, weil sie hier vor über 30 Jahren angeblich mal war, aber dazu später mehr.

Wir sind zunächst nach dem Holstentor nach rechts auf die Uferpromenade abgebogen und da lag gerade ein Ausflugsschiff kurz vor der Abfahrt. 

Wir haben uns für 17 Euro pP ein Ticket gekauft und haben die einstündige Rundfahrt um die Innenstadt mitgemacht. Da es heute leicht bewölkt war, war es mit 24 Grad sehr angenehm und lange nicht so heiß wie gestern.

Zur Rundfahrt brauche ich nichts zu schreiben, das sieht man alles auf den Bildern.










Bei manchen Brücken muss man auf dem Schiff aufpassen, dass man nicht versehentlich aufsteht, sonst kann man sich übel den Kopf anhauen.
In Teilen des Kanals gibt es etliche Neubauten mit Penthouse-Wohnungen, die sicher kein Schnäppchen sind. Hier könnte man sich das Wohnen durchaus vorstellen.


Gegen 13.30 Uhr haben wir hier wieder angelegt und sind dann in Richtung Dom gelaufen.
Als wir da angekommen sind hat H. festgestellt, dass sie hier doch noch nicht war. Offensichtlich war sie damals in einer der anderen Kirchen, die es hier ja Zuhauf gbt.
Der Dom ist innen etwas seltsam. Der Altar steht in der Mitte und die Sitzreihen zeigen daher in verschiedene Richtungen. 

Die Orgel, die hier nicht zu sehen ist, passt überhaupt nicht ins Bild, da sie viel zu modern ist.


Wir sind dann wieder zurück in Richtung Innenstadt gelaufen und haben uns gewundert, dass sich entlang der Straße zum Holstentor unheimlich viele Leute am Straßenrand rumgedrückt haben.

Wir kamen da am Rathaus vorbei, das zum Weltkulturerbe gehört und auch innen richtig toll aussieht.




Als wir da wieder rausgekommen sind, wussten wir auch gleich, warum die Leute da rumgestanden sind.

Da kam mit viel Tschinderassabum ein Umzug daher, der stark an Fasent erinnerte. Hier ist das ein traditioneller Festumzug, der seit fast 200 Jahren jedes Jahr stattfindet.

Es gibt viele Motivwagen und man schmeißt mit  Süßigkeiten wie beim Umzug in Düsseldorf.





Wir haben uns das über eine Stunde angeschaut und viele Bonbons eingesammelt, bevor wir weiter zum Marzipanspeicher gelaufen sind. Der Umzug war da längst noch nicht zu Ende, aber H. hatte das Geschäft bei der Bootsfahrt vom Wasser aus gesehen und musste da unbedingt hin. Mich kann man mit Marzipan eher jagen.
Es folgte eine kleine Shopping-Tour durch den Laden, die sich allerdings in Grenzen hielt. Man kann von dem Zeug eh nicht viel essen, bevor es einem schlecht wird.

Vom Marzipanladen aus haben wir uns hier über die Fußgängerbrücke auf den Rückweg zu unserem Auto gemacht und dann kam die Überraschung. Wir standen wieder mitten im Umzug und die Straßen waren alle abgesperrt. Es blieb uns also nichts anderes übrig, als den Rest des Umzugs auch noch anzuschauen und zu warten, da es keine Möglichkeit gab, aus dem Parkplatz rauszukommen. 

Da wir Zeit und eine Kaffeemaschine an Bord haben, war das kein großes Problem und nach einer weiteren Stunde konnten wir gegen 16.30 Uhr schließlich losfahren.

Eigentlich wollten wir heute noch nach Schwerin, aber jetzt war es zu spät dafür, weshalb wir uns einen Parkplatz in Ratzeburg ausgesucht haben.

Hier bleiben wir jetzt heute Nacht und fahren morgenfrüh zum Schloß nach Schwerin.

Wenn sich jemand wundert, warum es vor dem Holstentor keine Leut gibt, das liegt an der KI. Man malt die einfach aus dem Bild. Das geht in Sekunden und dann sind alle Störenfriede mit ihren grellroten Jacken entfernt.

Und nun noch die heutige Route im Landkartenformat.
 

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