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Mittwoch, 3. Juni 2026

03.06.2026 Kvernes - Atlantikstraße - Trollstiegen

Ein weiterer sehr schöner Tag, was zunächst gar nicht so klar war.

Es hat heute Morgen ab 5 Uhr durchgehend getröpfelt. Von Regen kann man nicht sprechen, einfach nur getröpfelt. Das hört man im Auto natürlich sehr gut und daher hatten wir es mit dem Aufstehen nicht eilig.

Als wir dann um 08.30 Uhr endlich aus dem Bett gestiegen sind, hatte das Gespritzel aufgehört und gegen 9 Uhr kam die Sonne raus.

Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir gegen 10.30 Uhr in Richtung Atlantikstraße losgefahren. Wir haben nicht den etwas kürzeren Weg zurück nach Bruhagen genommen sondern sind der Straße über die Halbinsel bis zum Beginn der Atlantikstraße gefolgt.


Das war eine völlig entspannte Strecke. Keinerlei Verkehr und immer einen tollen Blick auf den Fjord.
Hier hat sich einer mal richtig viel Mühe in seinem Vorgarten gemacht, wobei man sagen muss, dass die Häuschen sowieso immer rausgeputzt sind.

Das ist uns schon in Finnland aufgefallen und hier ist es auch so, dass man sehr viel Wert auf ein ordentliches Grundstück rund ums Haus legt.

Es gibt kaum einen Garten, indem nicht irgendwelche Mähroboter unterwegs sind und für die größeren Grundstücke hat man hier einen Rasentraktor, der gefühlt jeden 2. Tag gequält wird.

Gegen 12 Uhr waren wir an der Atlantikstraße, wo wir mehrere Stopps eingelegt haben.



An den einzelnen Parkplätzen ist alles Top-gepflegt und mit tollen Wegen angelegt.


Die aufwändig gebaute Straße mit 8 Brücken über mehrere kleine Inseln ist eine Touristenattraktion. Eigentlich war die Route mal als Eisenbahnstrecke geplant, aber nie realisiert.




Hier am Ende der 8km langen Atlantikstraße haben wir auf dem Parkplatz, von dem aus man diesen Blick auf die letzte Brücke hat, unsere Kaffeepause gemacht, bevor wir auf der 64 weiter in Richtung Molde gefahren sind.

Kurz hinter Molde fährt man zunächst durch den 2,7km langen Unterseetunnel (Fannefjordtunnelen) und kommt dann an den Fähranleger in Sølsnes, wo wir nur rund 10 Minuten auf die Fähre nach Åfarnes warten mussten. Die Fähren fahren hier im 20 Minuten-Takt und die Überfahrt dauert maximal 15 Minuten.




Wir hatten nun noch rund 40km bis zum Trollstiegen und den wollten wir unbedingt heute noch fahren, da für Morgen noch schönes Wetter angesagt ist und wir da noch bis Geyranger wollen. Danach ist wieder mal Regen angesagt.




Die ganze Anfahrt zum Trollstiegen an engen Fjorden vorbei mit steil aufragenden Gebirgswänden kann man auf den Fotos nur unzureichend wiedergeben. 

Das muss man einfach gesehen haben.


Überall kommen riesige Wasserfälle direkt neben der Straße den Berg runter.




Die Straße sieht von oben aus wie eine Spielzeugautobahn.






Da man auf der Passhöhe des Trollstiegen zwischen 00 Uhr und 06 Uhr nicht stehen darf, sind wir noch 4km weiter bis zu diesem Schotterplatz gefahren. Hier habe ich jetzt bei 19 Grad wieder die Strickjacke angezogen, was wohl vor allem der Optik geschuldet ist. Wenn man neben einem Schneefeld steht, fühlt es sich einfach frisch an.


Den ganzen Tag über hatten wir in der Ebene, bevor wir hier in die Berge gefahren sind, bis zu 26 Grad und das war uns schon deutlich zu warm. Wir haben uns einfach an 15 bis 20 Grad gewöhnt und finden das schön. Wir kriegen schon Schwitzanfälle, wenn wir das mit den 33 Grad von zu Hause lesen, aber das ist bei euch ja auch erstmal vorbei.

Und hier noch die Route von heute, mal aus Google Maps, wobei das einen Sch... anzeigt, z.B. diesen komischen Zacken an der Fähre, den wir so nie gefahren sind.
Mein Geo-Tracker aktualisiert aktuell nicht und die ganze Route von der Atlantikstraße bis hierher fehlt. Ob das daran liegt, dass mein Handy aktuell keine Internetverbindung hat, werde ich morgen sehen.
Eigentlich war die Aufzeichnung den ganzen Tag über eingeschaltet.

Es ist im Übrigen das erste Mal in diesem Urlaub, dass eines der Handys kein Netz hat. Die Netzabdeckung war im Baltikum und in Skandinavien bisher hervorragend, nur hier, unterhalb des Trollstiegens, findet meine Vodafone-Karte keinen Roamingpartner, während H´s O2-Karte Netz hat. Das hat euch den heutigen Blog gerettet, da ich ihren Hotspot benutze. Sonst gäbe es heute keinen Beitrag.
 

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