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Mittwoch, 24. Juni 2026

24.06.2026 Hoyersburg - Elend

Unser Waldparkplatz gestern war die richtige Wahl. Es hat in der Nacht schön abgekühlt und wir konnten gut schlafen.

Heute Morgen haben wir dann erstmal im Auto geduscht, bevor wir weiter Richtung Heimat gefahren sind.

Als erstes kamen wir durch Salzwedel, wo wir nur ein paar Fotos gemacht haben.



Hinter Salzwedel haben wir, da es kurz vor 12 Uhr war, mal wieder vollgetankt. Wir haben in den letzten Tagen hier festgestellt, dass der Sprit kurz vor 12 Uhr rund 30 Cent billiger ist als kurz nach 12 Uhr. So war es auch heute. Getankt für 1,65 €/l und nach 12 Uhr war der Preis an den Folgetangstellen bei 1,96 €/l, einfach nur krank.
In Schöningen haben wir einen Spaziergang durch die Klosterkirche und den Garten gemacht.




Als nächstes Ziel hatten wir Wernigerode auf dem Plan, da H. dort wieder ein Schloss entdeckt hatte. Es geht einfach nicht ohne Schlösser.

Auf dem Weg dorthin haben wir ab und zu die ehemalige Grenze überquert, wobei wir eigentlich die meiste Zeit nicht wussten, ob wir aktuell im ehemaligen Ost- oder Westteil sind.

Nun kam uns auf dem Weg nach Wernigerode auch noch ein Hinweisschild auf das Wasserschloss Westerburg in die Quere und da gab es natürlich keinen Weg dran vorbei.

Also haben wir auch noch diesen kurzen Abstecher gemacht.



Das Wasserschloss ist zwischenzeitlich ein Hotel- und Gastrobetriebe, aber es ist wirklich schön und die Besichtigung ist kostenlos.


Wie vorhergesagt, ist die Hitze jetzt auch hier angekommen und als wir hier rumgelaufen sind, hatte es 31 Grad. Wir haben im Kaffee ein Eis gegessen und sind dann ganz langsam wieder zum Auto zurückgelaufen.
Gegen 14 Uhr waren wir dann in Wernigerode und sind direkt auf den großen Innenstadtparklplatz gefahren, da man von hier aus mit dem Touribus aufs Schloss fahren kann. Mit dem eigenen Auto kommt man da nicht hin und 30 Minuten steil den Berg hochlaufen hatten wir bei 33 Grad keine Lust.

Also haben wir uns für 8 Euro ein Ticket geholt und sind in den Bus gestiegen.

Am Schloss angekommen muss man dann auch noch ein kurzes Stück den Berg hochlaufen und danach viele viele Treppen um und im Schloss laufen. 

Der Eintritt kostet hier 9 EuropP, also ähnlich wie in Schwerin und Ludwigslust.

Vom Schlosshof aus hat man einen tollen Rundumblick auf Wernigerode und den gesamten Harz bis zum Brocken.




Das Schloss ist im Gegensatz zu Ludwigslust und Schwerin im Inneren eher düster, alles in dunklem Holz gehalten.






Hier wurde der Film "Die Gänseprinzessin" nach einem Märchen der Gebrüder Grimm gedreht.


Nach der Besichtigung ging es mit dem Bus wieder runter nach Wernigerode, das eine sehr schöne Altstadt hat. Wenn es nicht so heiß gewesen wäre, wären wir hier geblieben und hätten uns am Abend noch das Städtchen genauer angeschaut, aber eine Übernachtung auf dem Teerparkplatz bei 33 Grad kommt einfach nicht in Frage.


Wir haben uns also auf den Weg in den Harz gemacht und geschaut, dass wir einige Höhenmeter in der Hoffnung schaffen, dass es dort in der Nacht angenehmer ist.

Wir haben die Strecke Richtung Braunlage genommen, die die meiste Zeit entlang der Harzer Schmalspurbahn verläuft. Die Zugstrecke verbindet u.a. Wernigerode mit dem Brocken.

Bevor wir den Gipfel vom Brocken auf über 1100 Meter erreicht haben, sind wir nach links in Richtung Elend abgebogen. Hier haben wir im Wald bei der Waldbadschenke einen Stellplatz für 10 Euro entdeckt. Elend liegt auf rund 500 Höhenmeter und es war hier schon 5 Grad kühler als in Wernigerode und wir haben die Hoffnung, dass die Nacht erträglich wird.

In der Waldbadschänke haben wir gleich nach der Ankunft was gegessen, weil die Küche schon um 19 Uhr schließt.

Die Gastronomie gehört zu einem kleinen Waldschwimmbad, das von einem gemeinnützigen Verein betrieben wird, weil die Gemeinde das Schwimmbad aus Kostengründen aufgeben wollte. Das scheint aber ein Kraftakt zu sein, so dass sie selbst bei diesen Temperaturen das Bad erst um 12 Uhr öffnen können. Vermutlich fehlen, wie überall, die Helfer.

Und zum Schluss noch die Route von heute.



 

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