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Donnerstag, 18. Juni 2026

18.06.2026 Hirtshals - Holstebro

Unser nicht besonders schöner Platz im Hafen war gestern Abend noch ziemlich laut, da an der Rampe, die man im Hintergrund sieht, eine Fähre angelegt hat und ca. 100 LKW mit viel Geschepper rausgefahren sind.

Nach 23 Uhr war es dann allerdings bis um 7 Uhr heute Morgen recht ruhig und wir konnten gut schlafen.

Entsprechend der Wettervorhersage war es heute Morgen noch bewölkt aber trocken. Wir sind zuerst zum Lidl gefahren, den es hier in Dänemark im Gegensatz zu Norwegen wieder gibt und haben hier eingekauft. Dann sind wir noch kurz in die Innenstadt von Hirtshals gefahren. Es war zwar schon 10 Uhr aber da war noch alles wie ausgestorben.

Es ging dann am Campingplatz von Hirtshals, der gut besucht war, vorbei in Richtung Hjørring.
Kurz hinter Hjørring kam ein Schild zum Rubjerg Knude Fyr und wir haben erstmal gegoogelt, was das überhaupt ist. 

Es ist ein berühmter Leuchtturm hier an der Westküste Jütlands und so haben wir halt den 10km-Abstecher gemacht.

Es blieb dann aber nicht bei den 10km, weil man vom Parkplatz aus noch 2 km, teilweise über Sanddünen, zu dem Turm laufen muss.

Zumindest schien zwischenzeitlich die Sonne und die Kühe auf dem Weg haben das wohl auch genossen. Das waren richtig große Viecher, die einem viel größer als zu Hause vorkamen. Vielleicht eine spezielle Rasse des Fleckviehs.


Der Weg zum Leuchtturm durch den Sand ist nicht wirklich schön zu laufen....
...und die laut Internet versprochene Steilküste entpuppte sich als Dünenabhang.



Den Bäumen, die da rumstanden, hat man angesehen, aus welcher Richtung der Wind weht.
Nach der Dünenwanderung ging es weiter an der Küste entlang. In Pandrup haben wir hier eine Kaffeepause eingelegt.
In den nächsten Ortschaft haben wir mal eine Kirche fotografiert, die hier bisher alle so ausgesehen haben. Sie haben alle diese seltsamen weißen Türme und untenrum ein paar Klinker und sehen damit völlig anders aus, als die bisherigen Kirchen in Skandinavien.
Einen weiteren Stopp haben wir am Hansthol Fyr, dem ältesten dänischen Leuchtturm gemacht.


Witzigerweise sieht man vom Leuchtturm aus noch nicht einmal das Meer. Dazu mussten wir noch einen Kilometer weiter fahren, wobei der Hafen von Hanstholm nicht wirklich sehenswert ist.
Da steht noch ein Geschütz aus dem 2. Weltkrieg rum und es gibt auch noch viele intakte Bunker in der Gegend, die alle von den Nazis ab 1940 gebaut wurden.

Es ging dann weiter durch den Nationalpark Thy, wo ebenfalls überall noch Bunker rumstehen. In Vestervik haben wir uns die gut erhaltene Klostermølle von 1850 angeschaut, bevor wir weiter nach Holstebro gefahren sind.



In Holstebro gibt es mitten im Stadtzentrum an einen Park angrenzend 4 kostenlose WoMo-Stellplätze, was wir zufüllig in Park4Night entdeckt hatten. Vom Stellplatz aus ist man in 2 Minuten in der wirklich schönen Innenstadt mit der größten Fußgängerzone in Dänemark.


Die Innenstadt ist sehr gepflegt mit einem auffälligen Kontrast zwischen alter und moderner Architektur.




Wir sind dann hier in der Fußgängerzone zu einem Italiener gegangen und haben richtig gut gegessen. Nachdem es in Norwegen ja gar keine vernünftigen Lokale gab, war das mal wieder eine echte Wohltat.

Die Preise sind zwar hier auch deutlich höher als zu Hause, aber im Vergleich zu Norwegen eher günstig. Für ein Gläschen Wein mit 0,15l wollen sie hier aber auch über 10 Euro, weshalb wir darauf verzichtet haben.
Und zum Schluss noch die Route von heute.
 

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