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Sonntag, 31. Mai 2026

31.05.2026 Holm - Sparbu

Jetzt muss ich erst wieder die Bilder von gestern Abend zwischen 20 Uhr und 23 Uhr, als der Blog schon geschrieben war, nachreichen.

Es war ja gestern wieder den ganzen Tag über sehr trüb, auch wenn es nicht geregnet hat, aber Sonne hatten wir tagsüber nicht gesehen.

Als wir dann unseren Stellplatz gefunden hatten, lockerte der Himmel immer mehr auf und es wurde noch richtig sonnig.
J
Nach 23 Uhr gab es dann auch einen wunderschönen Sonnenuntergang. Wir sind immer wieder nach draußen gegangen und haben unzählige Fotos gemacht.

Heute Morgen war es dann endlich mal auch zum Frühstück schon sehr schön bei 11 Grad.

Gegen 10 Uhr sind wir weiter auf der 17 in Richtung Süden gefahren. Die Strecke war auf den ersten Kilometern noch sehr abwechslungsreich, weshalb wir immer wieder angehalten haben, um Fotos zu machen.












Hinter Sundodden wird die 17 in Richtung Steinkjer dann aber ziemlich langweilig. 

Hier könnte man tatsächlich auch auf die E6 wechseln und diese Strecke dort fahren, weil es kaum noch was zu sehen gibt. Man kommt sich vor wie im Schwarzwald, Wiesen und Wälder und damit eine völlig andere Landschaft, wie die 17 auf den vielen Kilometern zuvor geboten hat.

Wir sind die Strecke deshalb auch recht flott durchgefahren. 

Wir hatten am Morgen schon kurz nach der Abfahrt in Foldereid vollgetankt, da Diesel mit 19,10 NOK ausgesprochen günstig war. 

Auf der weiteren Fahrt mussten wir dann feststellen, dass fast alle Tankstellen hier erheblich niedrigere Preise als zuvor im Nordland hatten. In Steinkjer haben wir deshalb noch einmal für 17,88 NOK vollgetankt, so günstig wie noch nie in diesem Urlaub. Das sind umgerechnet 1,66€/l.

Die einzigen größeren Städte entlang der Route heute waren Namsos mit rund 15.000 Einwohnern und Steinkjer mit ca. 25.000 Einwohnern. Beide Städte sind relativ neu, weshalb wir gar nicht erst in die Innenstädte gefahren sind.

Ca. 30km vor Steinkjer stand an der kleinen 17 ein Mauterfassungsterminal mit einem Preis von 57 NOK. Wir waren schon etwas überrascht, dass auch auf so kleinen Straßen Maut fällig wird. Noch mehr überrascht waren wir dann, als wir 30km weiter vor Steinkjer, als wir auf die E6 gefahren sind, weitere 35NOK berappen durften. 

Da es die ersten Mautstationen waren müssen wir jetzt mal schauen, ob das mit der automatischen Abbuchung von unserem Prepaid-Konto, von dem auch die Fähren bezahlt wurden, klappt. Wenn nicht, ist es nicht weiter schlimm. Man muss sich da in Norwegen um nichts kümmern. Ist man nicht registriert und hat kein Konto, kommt die Rechnung irgendwann nach Hause.



Der direkte weitere Weg in Richtung Trondheim wäre über die E6 gegangen. Entlang dieser vielbefahrenen Straße gibt es laut Park4Night aber kaum vernünftige Parkmöglichkeiten.

Deshalb sind wir hinter Steinkjir auf die 759 abgebogen und bis Sparbu an den See gefahren.


Es hat hier zwischenzeitlich 21 Grad. Das ist für uns Hochsommer, nachdem es in den letzten Wochen kaum mal 2-stellige Temperaturen hatte.

Wir sitzen deshalb auch im T-Shirt draußen in der Sonne und schwitzen.

Gegen 18 Uhr kamen vorhin 3 Kinder im Badezeug und haben sich in den See gestürzt. 

Ich habe einen Angler gefragt, welche Temperatur der See hat und er meinte, mit Sicherheit nicht mehr als 10 Grad. Er sei bis Anfang Mai komplett zugefroren gewesen. 

Offensichtlich sind die norwegischen Kinder da ziemlich hart im nehmen.

Wir haben dann doch lieber unsere Dusche im WoMo angeworfen und uns als Warmduscher betätigt.
 

Samstag, 30. Mai 2026

30.05.2026 Sandnessjøen - Holm

So war das Wetter gestern Abend, während ich gerade den Blog geschrieben habe.


Das war allerdings nicht von Dauer. Nach ca. 45 Minuten zog der Himmel wieder zu und es fing erneut an zu regnen....
...und heute Morgen sah es dann so aus. Alle Berge drumrum gestohlen.
Wir haben uns gegen 09.30 Uhr auf den Weg zum Fähranleger in Tjøtta gemacht. Wir hatten rund 16km bis dorthin und auf den meisten Parkplätzen neben der Straße standen diese Campingverbotsschilder, die alle ziemlich neu aussehen und wohl 2025 installiert wurden.

Es war zwar bewölkt, aber es regnete heute wenigstens nicht.
In Tjøtta waren wir das 3. Fahrzeug in der Wartespur. Allerdings gibt es dort noch 2 weitere Wartespuren für Fahrzeuge, die an den Zwischenstopps die Fähre verlassen und da standen auch schon einige.

Als wir angekommen sind, stand die große Fähre schon da, man durfte aber nicht reinfahren.

Vermutlich handelte es sich dabei um die Fähre, die um 13 Uhr direkt nach Forvik fährt. Alle anderen Fähren, die von hier aus so ca. alle 1,5 Stunden fahren, machen auf dem Weg nach Forvik 4 Zwischenstopps.

Unsere Fähre sollte um 10.40 Uhr gehen und um diese Zeit kam dann auch eine wesentlich kleinere Fähre angefahren und hat angelegt. Da wurden dann erstmal alle Fahrzeuge reingelassen, die auf den Spuren mit den Zwischenstopps standen. Dann kam noch ein großer Milchlaster, der reinfahren durfte und dann war das Ding fast voll.

Mit Ach und Krach kamen wir dann doch noch rein, während rund weitere 20 Fahrzeuge, die zwischenzeitlich gekommen waren, keinen Platz mehr hatten. Die mussten dann nochmal über 2 Stunden auf die 13 Uhr-Fähre warten.


Diese Möwe hier am Fähranleger war heute ziemlich schlecht gelaunt. Sie hat ohne Unterbrechung rumgeschrien und wenn man in die Nähe gekommen ist hat sie sich runtergestürzt und ist knapp über den Kopf geflogen.







Die Fähre nach Forvik hielt dann tatsächlich an vier kleinen Anlegestellen. Das sieht schon sehr bedrohlich aus, wenn so eine große Fähre auf die Felswand und den Minianleger zufährt.

Mit den 4 Stopps waren wir etwas mehr als 1 Stunde unterwegs, bevor wir in Forvik angelegt haben.
Nach dem Anlegen ging es 16km weiter zum nächsten Fähranleger in Anddalsvåg. 

Da wir etwas rumgetrödelt haben, durften wir hier dann halt über 1 Stunde auf diese Fähre warten, da sie uns direkt vor der Nase weggefahren ist. Wir haben dann halt in der Wartespur unsere Kaffeepause eingelegt und kamen dann um 14.40 Uhr auch hier weg.


Die Überfahrt von hier nach Horn dauert nur rund 25 Minuten, so dass wir kurz nach 15 Uhr in Horn  angelegt haben.

Bis zur nächsten Fähre in Vennesund hatten noch rund 50km zu fahren und da sie erst um 16.10 Uhr gefahren ist, konnten wir den Weg gemütlich zurücklegen.
Wir waren schon eine halbe Stunde vor der Abfahrt am Fähranleger, wo es diesen kleinen Campingplatz mit hübschen Hütten, die man mieten kann, gibt.
Da hing auch dieser Fährplan, der die gesamte Route mit allen Fähren, so wie wir sie in den letzten Tagen gefahren sind, zeigt.
Um 16 Uhr kam die riesige Fähre pünktlich und die paar Fahrzeuge, die da warteten, haben sich in der Fähre fast verloren.
Die Überfahrt von Vennesund nach Holm dauerte auch wieder nur rund 20 Minuten.

Wir sind dann 2 km hinter dem Anleger in Holm auf diesen Schotterplatz über dem Fjord gefahren, wo wir heute übernachten.
Im Westen ist der Himmel schon den ganzen Tag über hell und man sieht, dass dort die Sonne scheint. 

Es wird jetzt auch hier langsam immer heller und die Wolken verziehen sich zusehends. Für Morgen ist auf jeden Fall recht gutes Wetter angesagt. Vielleicht hat die mehrtägige Regenperiode nun ein Ende.

Hier noch die heutige Route aus der Aufzeichnungs-App.