Es war ja gestern wieder den ganzen Tag über sehr trüb, auch wenn es nicht geregnet hat, aber Sonne hatten wir tagsüber nicht gesehen.
Als wir dann unseren Stellplatz gefunden hatten, lockerte der Himmel immer mehr auf und es wurde noch richtig sonnig.J
Nach 23 Uhr gab es dann auch einen wunderschönen Sonnenuntergang. Wir sind immer wieder nach draußen gegangen und haben unzählige Fotos gemacht.
Heute Morgen war es dann endlich mal auch zum Frühstück schon sehr schön bei 11 Grad.
Gegen 10 Uhr sind wir weiter auf der 17 in Richtung Süden gefahren. Die Strecke war auf den ersten Kilometern noch sehr abwechslungsreich, weshalb wir immer wieder angehalten haben, um Fotos zu machen.
Hinter Sundodden wird die 17 in Richtung Steinkjer dann aber ziemlich langweilig.
Hier könnte man tatsächlich auch auf die E6 wechseln und diese Strecke dort fahren, weil es kaum noch was zu sehen gibt. Man kommt sich vor wie im Schwarzwald, Wiesen und Wälder und damit eine völlig andere Landschaft, wie die 17 auf den vielen Kilometern zuvor geboten hat.
Wir sind die Strecke deshalb auch recht flott durchgefahren.Wir hatten am Morgen schon kurz nach der Abfahrt in Foldereid vollgetankt, da Diesel mit 19,10 NOK ausgesprochen günstig war.
Auf der weiteren Fahrt mussten wir dann feststellen, dass fast alle Tankstellen hier erheblich niedrigere Preise als zuvor im Nordland hatten. In Steinkjer haben wir deshalb noch einmal für 17,88 NOK vollgetankt, so günstig wie noch nie in diesem Urlaub. Das sind umgerechnet 1,66€/l.
Die einzigen größeren Städte entlang der Route heute waren Namsos mit rund 15.000 Einwohnern und Steinkjer mit ca. 25.000 Einwohnern. Beide Städte sind relativ neu, weshalb wir gar nicht erst in die Innenstädte gefahren sind.
Ca. 30km vor Steinkjer stand an der kleinen 17 ein Mauterfassungsterminal mit einem Preis von 57 NOK. Wir waren schon etwas überrascht, dass auch auf so kleinen Straßen Maut fällig wird. Noch mehr überrascht waren wir dann, als wir 30km weiter vor Steinkjer, als wir auf die E6 gefahren sind, weitere 35NOK berappen durften.
Da es die ersten Mautstationen waren müssen wir jetzt mal schauen, ob das mit der automatischen Abbuchung von unserem Prepaid-Konto, von dem auch die Fähren bezahlt wurden, klappt. Wenn nicht, ist es nicht weiter schlimm. Man muss sich da in Norwegen um nichts kümmern. Ist man nicht registriert und hat kein Konto, kommt die Rechnung irgendwann nach Hause.
Deshalb sind wir hinter Steinkjir auf die 759 abgebogen und bis Sparbu an den See gefahren.
Es hat hier zwischenzeitlich 21 Grad. Das ist für uns Hochsommer, nachdem es in den letzten Wochen kaum mal 2-stellige Temperaturen hatte.
Wir sitzen deshalb auch im T-Shirt draußen in der Sonne und schwitzen.
Gegen 18 Uhr kamen vorhin 3 Kinder im Badezeug und haben sich in den See gestürzt.Ich habe einen Angler gefragt, welche Temperatur der See hat und er meinte, mit Sicherheit nicht mehr als 10 Grad. Er sei bis Anfang Mai komplett zugefroren gewesen.
Offensichtlich sind die norwegischen Kinder da ziemlich hart im nehmen.
Wir haben dann doch lieber unsere Dusche im WoMo angeworfen und uns als Warmduscher betätigt.




















































