Leider hatte die Wettervorhersage recht und es fing im Laufe der Nacht an zu regnen. Heute Morgen war es dann zwar trocken, aber man sah dem Himmel an, dass das mit dem Regen noch nicht fertig ist.
Wir haben uns entschieden, die zwei angekündigten Regentage dafür zu nutzen, Strecke in Richtung Norden zu machen. Ich habe dafür gestern Abend eine Route durch die Wälder geplant, was sich dann aber bei dem wiedereinsetzenden Regen in eine Schlammschlacht verwandelte.
Auf jedem Fall haben wir den vierten Tag hintereinander Wildlife in den Wäldern gesehen, allerdings immer nur Rehe. Die sind so dämlich, dass sie vor dem Auto über die Straße rennen und dann direkt vor der Karre umdrehen und wieder zurückrennen. Es empfiehlt sich wirklich, da langsam zu fahren, sonst muss man so ein Teil noch ausnehmen und im Staukasten bis zur nächsten Mahlzeit kühl halten.
In den Wäldern gibt es überall nur diese Streichholzstämme. Neben vielen Nadelbäumen gibt es viele Birken, aber keine Bäume mit einem vernünftigen Stammdurchmesser. Vermutlich landet das meiste im Ofen oder wird für die Papier- und Zellstoffherstellung verwendet.
Nach ca. 1 Stunde waren wir in Pori. Da es auch hier leicht geregnet hat, haben wir ein paar Bilder gemacht und sind dann weitergefahren. Pori ist eine alte Hafenstadt an der Westküste mit ca. 83.000 Einwohnern. Pori lag mal direkt am Meer und ist heute fast 20km von der Küste entfernt, da sich das Land durch das Abschmelzen der eiszeitlichen Vergletscherung hier immer noch um ca. 1 Meter in einhundert Jahren anhebt.
Hinter Pori sind wir wieder auf unsere geplante Route durch die Wälder gefahren.
Hier kommt man alle paar Kilometer an größeren und kleineren Seen vorbei, wobei die Fotos davon bei dem Wetter nichts hergeben. Einfach nur grau.
Für die Zigarettenpause habe ich mich in ein Häuschen am Wegrand gesetzt. Hier deponieren die Bauern normalerweise die Milchkannen, aber da die schon abgeholt waren, war ich nicht gefährdet.
Wie schon einmal erwähnt, sind die Schotterpisten hier in einer guten Zustand und es wird offensichtlich auch dafür gesorgt, dass das so bleibt. Hier wurde die eigentlich gute Straße schon wieder abgezogen und gewalzt.
In den Wäldern gibt es überall nur diese Streichholzstämme. Neben vielen Nadelbäumen gibt es viele Birken, aber keine Bäume mit einem vernünftigen Stammdurchmesser. Vermutlich landet das meiste im Ofen oder wird für die Papier- und Zellstoffherstellung verwendet.
Nach ca. 1 Stunde waren wir in Pori. Da es auch hier leicht geregnet hat, haben wir ein paar Bilder gemacht und sind dann weitergefahren. Pori ist eine alte Hafenstadt an der Westküste mit ca. 83.000 Einwohnern. Pori lag mal direkt am Meer und ist heute fast 20km von der Küste entfernt, da sich das Land durch das Abschmelzen der eiszeitlichen Vergletscherung hier immer noch um ca. 1 Meter in einhundert Jahren anhebt.
Hinter Pori sind wir wieder auf unsere geplante Route durch die Wälder gefahren.
Hier kommt man alle paar Kilometer an größeren und kleineren Seen vorbei, wobei die Fotos davon bei dem Wetter nichts hergeben. Einfach nur grau.
Für die Zigarettenpause habe ich mich in ein Häuschen am Wegrand gesetzt. Hier deponieren die Bauern normalerweise die Milchkannen, aber da die schon abgeholt waren, war ich nicht gefährdet.
Wie schon einmal erwähnt, sind die Schotterpisten hier in einer guten Zustand und es wird offensichtlich auch dafür gesorgt, dass das so bleibt. Hier wurde die eigentlich gute Straße schon wieder abgezogen und gewalzt.
Wir hatten nun aber genug, weil die Karre immer dreckiger wurde und es außerdem auf den Waldwegen außer Bäumen und grauen Seen nichts zu sehen gab.
Wir sind deshalb vor Parkano auf die geteerte 23 und dort auf die 12 abgebogen. Es sind zwar große Straßen, aber da ist kaum noch Verkehr.
In einem Lidl unterwegs haben wir noch eingekauft. Hier sind in den Lidl-Märkten in separaten Shops auch die "Alko"-Shops, in denen man Alkohol kaufen kann. Normale Geschäfte dürfen in Finnland nur Alkohol bis 8% verkaufen. Alle "harten" Sachen gibt es nur in diesen speziellen Shops.
Wer Interesse an den Preisen hat, muss sich das Bild vergrößern, dann kann man die Schilder lesen. Cognak, Whiskey und sonstiges Schnapszeug kostet ungefähr das Doppelte bis Dreifache wie in Deutschland und man dennoch nicht den Eindruck, dass die hier weniger trinken.
In einem Lidl unterwegs haben wir noch eingekauft. Hier sind in den Lidl-Märkten in separaten Shops auch die "Alko"-Shops, in denen man Alkohol kaufen kann. Normale Geschäfte dürfen in Finnland nur Alkohol bis 8% verkaufen. Alle "harten" Sachen gibt es nur in diesen speziellen Shops.
Wer Interesse an den Preisen hat, muss sich das Bild vergrößern, dann kann man die Schilder lesen. Cognak, Whiskey und sonstiges Schnapszeug kostet ungefähr das Doppelte bis Dreifache wie in Deutschland und man dennoch nicht den Eindruck, dass die hier weniger trinken.
Bei Zigaretten ist es noch sportlicher. Im Lidl hat vor uns eine Dame eine 20er-Packung L&M für 12,20 € gekauft.
Da es immer trüber wurde und der Regen auch nicht nachgelassen hat, sind wir noch rund 100km auf der 23 bis nach Keuruu gefahren und stehen jetzt hier am See. Es regnet immer mal wieder und das soll noch bis morgenfrüh um 9 Uhr so weiter gehen.
Da es immer trüber wurde und der Regen auch nicht nachgelassen hat, sind wir noch rund 100km auf der 23 bis nach Keuruu gefahren und stehen jetzt hier am See. Es regnet immer mal wieder und das soll noch bis morgenfrüh um 9 Uhr so weiter gehen.
Nach über 3 Wochen Sonnenschein müssen wir da jetzt durch.
Und hier noch die heutige Route und ein paar Anmerkungen zur Verkehrsüberwachung im Baltikum und hier.
Und hier noch die heutige Route und ein paar Anmerkungen zur Verkehrsüberwachung im Baltikum und hier.
Im gesamten Baltikum gab es schon unzählige Radarkameras und sonstige Überwachungskameras, selbst auf den abgelegensten Straßen und in den Wäldern. Ich denke, dort ist man ständig unter Beobachtung.
Hier in Finnland gibt es entlang der großen Straßen und in den Ortschaften unheimlich viele Radarkameras. Wenn auf einer Bundesstraße die Geschwindigkeit von 80km/h auf 60km/h reduziert wird, steht zu nahezu 100% eine Kamera im 60er-Bereich. Da ein Geschwindigkeitsverstoß bis 20km/h hier ohne jede Abstufung pauschal 200 Euro kostet, wird entsprechend langsam gefahren, was insgesamt sehr angenehm ist. Allerdings muss man durch die ständigen Geschwindigkeitsänderungen unheimlich aufpassen, dass man kein Schild übersieht und ein teures Foto anfertigen lässt.
Fährt man über 20km/h zu schnell, gibt es hier übrigens keine festen Sätze mehr. Da gibt es dann einkommensabhängige Tagessätze, so dass es auch mal einige tausend Euro kosten kann. Wir versuchen auf jeden Fall, ohne Ticket hier durchzukommen, nachdem wir gestern schon den Wegelagerer in Reuma abwimmeln konnten.
























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