Wir sind gestern Abend noch ins angrenzende Hotel gelaufen und haben dort eine Pizza gegessen. Mit 14 Euro war das noch bezahlbar.
In der Hotellobby kann man auf das riesige Schwimmbad schauen, das sich in der Hotelmitte befindet. Nicht jedermanns Geschmack, so auf dem Präsentierteller baden zu gehen.
Wir haben gegen 10.30 Uhr nochmal 10 Liter in den Tank gequetscht und sind dann zur Fähre gefahren. Überraschenderweise war Diesel heute mit 1,84 €/l 9 Cent billiger als am Vortag.
Da wir sehr früh da waren, standen wir hier jetzt über eine Stunde rum. Zunächst durften die ganzen PKW reinfahren, dann ca. 50 LKW und wir kamen mal wieder ziemlich zum Schluss dran.
Unsere Fähre machte einen Top-gepflegten Eindruck und war auch innen richtig schön.
Wir haben mit wenigen Minuten Verspätung gegen 12.15 Uhr abgelegt und einen letzten Blick auf Tallinn geworfen.
Jetzt ist es auch an der Zeit für ein kurzes Resümee über Lettland und Estland. Zu Litauen hatte ich ja schon was geschrieben.
Wenn man im Baltikum von Süd nach Nord fährt, fängt es mit Litauen recht ärmlich an, wird in Lettland schon deutlich aufgeräumter und in Estland ist es dann nochmal deutlich ordentlicher. Da sind dann selbst die Häuschen im kleinsten Dorf meist sehr gepflegt mit hübschen Gärten. Was sich überall durchgezogen hat, ist die Reserviertheit der Bevölkerung. Grüßen oder einen Gruß zu erwidern ist wohl eher unüblich, aber wenn man irgendwo in einem Lokal ist, wird man freundlich bedient. Die Esten wirkten allerdings schon etwas aufgeschlossener als die übrigen Baltikumbewohner. Sie schauten einem zumindest interessiert an und nicht auf die andere Seite. Man merkte hier den langen schwedischen Einfluss.
Die Schrift und die Sprache wird ebenfalls von Süd nach Nord immer unverständlicher. Es findet sich irgendwann so gar nichts mehr in den Beschriftungen, das man sich erschließen könnte, einfach nur unverständlich. Zum Glück gibt es Google-Lens, so dass man einfach die Kamera auf ein Schild halten kann und das dann in deutscher Sprache angezeigt bekommt.
Von den Hauptstädten hat uns Riga am Besten gefallen, danach Vilnius. Tallin ist auch hübsch, aber irgendwie nicht so beeindruckend, wie die anderen beiden Hauptstädte.
In Estland selbst haben wir sowieso nicht sehr viele Highlights gehabt. Möglicherweise sind da noch viele schöne Plätze weiter östlich. Wir sind ja nur den kurzen Weg von Riga nach Tallinn gefahren und da gab es nicht viel zu sehen.
Ende Resümee.
Im Hafen von Tallinn lag bei der Ausfahrt auch eine "Aida". Was für eine Kreuzfahrt man da macht, weiß ich nicht, aber vermutlich gibt es das auch für das Baltikum mit Schweden und Finnland.
Die See war absolut ruhig und man konnte bequem auf dem Sonnendeck sitzen. Wenn man eine windgeschützte Ecke gefunden hatte, war es richtig warm.
Es gibt auf der Fähre mehrere schlechte Restaurants aber dafür unzählige verschiedene Locations, wo man sich aufhalten kann.
In fast allen Bereichen war es wieder, wie auf den Fähren üblich, zu stark klimatisiert, weshalb wir uns aufs Sonnendeck verzogen haben.
Ein Spielcasino gabs auch an Bord.
Gegen 13.45 Uhr kam Land - sprich Helsinki - in Sicht.
Wir haben pünktlich um 14.15 Uhr angelegt und wie man sieht, ging es auch nicht sehr eng in der Fähre zu, obwohl sie ziemlich ausgebucht war.
Wir sind dann auf direktem Weg zu unserem heutigen Campingplatz Rastila gefahren, der ca. 15 Kilometer außerhalb liegt.
Ein Spielcasino gabs auch an Bord.
Gegen 13.45 Uhr kam Land - sprich Helsinki - in Sicht.
Wir haben pünktlich um 14.15 Uhr angelegt und wie man sieht, ging es auch nicht sehr eng in der Fähre zu, obwohl sie ziemlich ausgebucht war.
Wir sind dann auf direktem Weg zu unserem heutigen Campingplatz Rastila gefahren, der ca. 15 Kilometer außerhalb liegt.
Dafür mussten wir zunächst quer durch die Innenstadt, was bei den vielen Baustellen und Ampeln etwas dauerte.
Dafür konnten wir an den Ampelkreuzungen schon mal ein paar Bilder machen.
Gegen 15.30 Uhr waren wir auf dem Campingplatz. Es ist der einzige Campingplatz weit und breit, riesengroß, und mit 36 Euro pro Tag auch preislich auf normalem Großstadtniveau.
Direkt vor dem Campingplatz ist die Metrostation, mit der wir morgen in die Stadt fahren werden.
Wir haben hier gleich nach der Ankunft die Waschmaschine gestopft, um mal unsere Wäsche auf Vordermann zu bringen. Sie haben hier gute Miele-Maschinen und mit 5 Euro für die Waschmaschine und 5 Euro für den Trockner passt es auch mit dem Preis. In Estland wollten sie für eine kleine Haushaltswaschmaschine 7 Euro und hatten keinen Trockner.
Während wir auf die Wäsche gewartet haben, sind wir in einen kleinen Supermarkt neben dem Campingplatz gegangen und haben nach Brot Ausschau gehalten. Es gab ein ganzes Regal mit Wattebrot und nur dieses Brot hier sah einigermaßen vermünftig aus.
An der Kasse haben wir die 390gr Brot dann 4,40 € bezahlt. Da stehen zwar nur günstige 4,39 € auf dem Kassenzettel aber da die Finnen die 1 und 2 Cent Münzen abgeschafft haben, wird auf volle Cent-Beträge gerundet.
Wir waren über den Preis schon etwas überrascht, aber dass hat sich geklärt, als wir mal die Aufschrift auf der Tüte übersetzt haben.
An der Kasse haben wir die 390gr Brot dann 4,40 € bezahlt. Da stehen zwar nur günstige 4,39 € auf dem Kassenzettel aber da die Finnen die 1 und 2 Cent Münzen abgeschafft haben, wird auf volle Cent-Beträge gerundet.
Wir waren über den Preis schon etwas überrascht, aber dass hat sich geklärt, als wir mal die Aufschrift auf der Tüte übersetzt haben.
Vor lauter Ehrfurcht, was dieses Brot in seiner Entstehungsphase alles erlebt hat, haben wir uns gar nicht getraut, das Teil anzuschneiden.
Eigentlich wären wir ja auch hier auf dem Campinglatz ins Restaurant gegangen, aber das hat leider schon um 18 Uhr geschlossen.
Also sind wir halt doch über den Laib hergefallen und man muss neidlos sagen, das Brot schmeckt gut, so wie Brot halt.
Wir sind auch hier übrigens noch 1 Stunde vor der heimischen Zeit und die Tage werden merklich länger. Im Moment ist hier 20.20 Uhr und die Sonne steht noch hoch am Himmel. Wenn wir jetzt dann noch weiter nördlich kommen, wird es bald nur noch 1 bis 2 Stunden Dunkelheit geben.
Die heutige Route ist ja recht überschaubar. Einmal übers Wasser von Tallinn nach Finnland.
Die heutige Route ist ja recht überschaubar. Einmal übers Wasser von Tallinn nach Finnland.
Was ich schon ein paar Mal schreiben wollte und immer vergessen habe.
Auf manchen Bildern im Blog seht ihr unten links manchmal die Einblendung "KI-generierter Inhalt".
Das heißt nichts anderes, dass wir auf dem Foto irgendwelche Bildteile, meist Personen die ins Foto gelatscht sind, entfernt haben oder mal ein Auto, das da rumstand, rausgemalt haben. Das funktioniert zwischenzeitlich mit 2 Klicks und man kann sich nur wundern, wie die KI die ausgeschnittenen Teile meist perfekt ergänzt. Da war früher eine aufwändige Fotobearbeitung notwendig und jetzt geht das in Sekunden.

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