Kurz vor 22 Uhr hatten wir dann einen sehr beeindruckenden Himmel. Das Rot erstreckte sich rundrum und nicht nur auf der Sonnenuntergangsseite.
In der Nacht hatte es um die 3 Grad, so dass die Heizung ein paar Mal angesprungen ist. Bis wir kurz nach 8 Uhr aufgestanden sind, stand die Sonne schon hoch am Himmel und es hatte bei wenig Wind 10 Grad, so dass es in der Sonne schon richtig warm war. Der Campingplatz sieht auf dem Foto voller aus, als er tatsächlich ist. Er ist sicher nur zu maximal einem Drittel belegt, wobei überwiegend Finnen hier sind und nur wenige Deutsche.
Nach dem Frühstück sind wir mit der Metro in die Stadt gefahren. Die Haltestelle befindet sich direkt gegenüber vom Campingplatz. Für den Ticketkauf habe ich mir gestern Abend noch die HSL-App heruntergeladen. Die App gibt es zwar nicht in deutsch, aber mit der englischsprachigen Menüführung kommt man gut klar. In der App kauft man dann die Einzelfahrscheine für 3,30 €, die 80 Minuten gültig sind.
Man muss von hier in die Stadt die Zone AB wählen und auf "kaufen" klicken, dann hat man den Fahrschein auf dem Handy. Das ganze muss man 2 Mal machen, weil man jede Fahrkarte einzeln kaufen muss und nicht gleich für 2 Personen einen Fahrschein lösen kann.
Wir sind bis zur Station Kamppi gefahren, die etwas hinter der Innenstadt liegt, weil wir von dort aus zunächst zur Felsenkirche wollten. Es ist die mit 31m unter Straßenniveau am tiefsten gelegene Metrostation in Helsinki.
Die Station ist gleichzeitig ein riesiges Shoppingcenter.
Direkt davor befindet sich Kamppi-Kapelle, die aus Fichtenholz erbaut und 2012 fertiggestellt wurde. Die Kapelle kostet Eintritt, war allerdings bei unserer Ankunft noch geschlossen. Sie öffnet erst um 11 Uhr.
Wir sind dann zur Felsenkirche (Temppeliaukion kirkko) gelaufen. Die Kirche wurde in den felsigen Untergrund von Helsinki gebaut und erhielt eine Kuppel mit Glaselementen. Die Wände bestehen aus unbehauenem Fels.
Die Station ist gleichzeitig ein riesiges Shoppingcenter.
Direkt davor befindet sich Kamppi-Kapelle, die aus Fichtenholz erbaut und 2012 fertiggestellt wurde. Die Kapelle kostet Eintritt, war allerdings bei unserer Ankunft noch geschlossen. Sie öffnet erst um 11 Uhr.
Wir sind dann zur Felsenkirche (Temppeliaukion kirkko) gelaufen. Die Kirche wurde in den felsigen Untergrund von Helsinki gebaut und erhielt eine Kuppel mit Glaselementen. Die Wände bestehen aus unbehauenem Fels.
Natürlich kostet auch diese Kirche Eintritt und hier haben wir, weil es schon was Besonderes ist, die 8 Euro Eintritt bezahlt. Als wir da reinkamen, waren wieder mal mehrere Gruppen mit einer Epikanthus medialis und Mundschutz zugange. Man kann denen einfach nicht entkommen.
Nach der Kirchenbesichtigung sind wir durch die schönen Parkanlagen zur riesigen Finalandiahalle gelaufen.
Die Halle wird als Kongress- und Konzertgebäude genutzt.
Von dort sind wir in Richtung Hauptbahnhof gelaufen. Was in Helsinki von Anfang an auffallend war sind die großzügig angelegten Plätze und Parkanlagen. Ganz anders als in den südeuropäischen Großstädten, wo man meist durch enge Gassen in der Innenstadt läuft. Außerdem gibt es in der Innenstadt extrem wenig Autoverkehr. Hier nutzt man die öffentlichen Verkehrsmittel, die auch perfekt abgestimmt sind und alle paar Minuten fahren.
Schräg gegenüber von der Finlandiahalle steht die 2018 eröffnete zentrale Bibliothek, genannt die Oodi.
So etwas haben wir noch nirgends gesehen. 3 Stockwerke voll mit Computern, Sitzecken, Spielecken, Räume in denen man Computerspiele machen kann, 3-D-Drucker, Restaurants und und und. Die ganzen Plätze mit den Rechnern, Zeitungen usw. sind für jedermann kostenlos nutzbar.
Das lässt sich die Stadt offensichtlich einiges Kosten und man könnte sich da problemlos den ganzen Tag aufhalten.
Das lässt sich die Stadt offensichtlich einiges Kosten und man könnte sich da problemlos den ganzen Tag aufhalten.
Nach dem Bibliotheksbesuch ging es weiter in Richtung Hauptbahnhof.
Man läuft hier einfach von einem riesigen Platz zum nächsten. Überall stehen alte, toll restaurierte Gebäude und dazwischen auch mal hypermoderne Teile, die sich aber sehr gut ins Stadtbild einfügen.
Wir sind dann einfach weiter kreuz und quer durch die Stadt gelaufen, an den Regierungsgebäuden vorbei bis zum Fährhafen.
Hier am Hafen haben wir eine Kaffeepause eingelegt und da man da sehr windgeschützt sitzt, war es so warm, dass wir sämtliche Jacken ausgezogen haben, eigentlich T-Shirt-Wetter.
Nach der Kaffeepause sind wir noch zum Dom gelaufen.
Innen ist der Dom recht schmucklos aber von außen sieht das Gebäude schon fantastisch aus und ist, wie alle Gebäude hier, in einem perfekten Zustand. Schneeweiß und sieht aus, wie gerade erst gebaut.
Vor dem Dom steht noch das Denkmal des Kaisers Alexander II. von Russland, das ihr dann auf dem nächsten Bild sehen könnt.
Man läuft hier einfach von einem riesigen Platz zum nächsten. Überall stehen alte, toll restaurierte Gebäude und dazwischen auch mal hypermoderne Teile, die sich aber sehr gut ins Stadtbild einfügen.
Wir sind dann einfach weiter kreuz und quer durch die Stadt gelaufen, an den Regierungsgebäuden vorbei bis zum Fährhafen.
Hier am Hafen haben wir eine Kaffeepause eingelegt und da man da sehr windgeschützt sitzt, war es so warm, dass wir sämtliche Jacken ausgezogen haben, eigentlich T-Shirt-Wetter.
Nach der Kaffeepause sind wir noch zum Dom gelaufen.
Innen ist der Dom recht schmucklos aber von außen sieht das Gebäude schon fantastisch aus und ist, wie alle Gebäude hier, in einem perfekten Zustand. Schneeweiß und sieht aus, wie gerade erst gebaut.
Vor dem Dom steht noch das Denkmal des Kaisers Alexander II. von Russland, das ihr dann auf dem nächsten Bild sehen könnt.
Wir haben hier fast 10 Minuten gewartet, bis einige Menschen mit Epikanthus medialis unter gnadenlosen Verrenkungen ein Bild zuwege gebracht hatten.
Falls er jemand noch nicht gemerkt hat, ich mag die nicht, die stehen immer im Bild rum.
Aber dann ging es ja auch so, man muss halt ein bisschen warten.
Wir hatten nun schon fast wieder 10km in den Beinen und haben uns auf den Rückweg zur Station Kamppi gemacht. Wir hätten natürlich auch an der Station davor einsteigen können, aber wir wollten im Supermarkt, den wir in der Station bei der Ankunft gesehen hatten, noch was einkaufen.
Da es unser erster Supermarkt in Finnland war, haben wir gespannt auf die Preise geschaut.
Aber dann ging es ja auch so, man muss halt ein bisschen warten.
Wir hatten nun schon fast wieder 10km in den Beinen und haben uns auf den Rückweg zur Station Kamppi gemacht. Wir hätten natürlich auch an der Station davor einsteigen können, aber wir wollten im Supermarkt, den wir in der Station bei der Ankunft gesehen hatten, noch was einkaufen.
Da es unser erster Supermarkt in Finnland war, haben wir gespannt auf die Preise geschaut.
Obst und Kuchen sind seeehr teuer, aber die übrigen Lebensmittel kosten nur unwesentlich mehr als zu Hause.
Es ging dann wieder 31 Meter unter die Erde, wo wir unsere M1 zurück zum Campingplatz genommen haben.
Es ging dann wieder 31 Meter unter die Erde, wo wir unsere M1 zurück zum Campingplatz genommen haben.
Das Bild haben wir nur eingestellt um zu zeigen, dass auch die U-Bahn-Stationen sehr ordentlich sind.
Auf dem Heimweg haben wir noch einen Schuhabstreifer verewigt. Die Teile stehen hier vor jeder Haustüre. In Finnland gilt es als unhöflich, beim Betreten des Hauses die Schuhe anzulassen. Ob das nur für die Wohnungen gilt oder bei diesen Wohnblocks die Schuhe auch schon vor der Haustüre ausgezogen werden müssen, ist nicht ganz klar. So tief sind wir in die Kultur noch nicht eingedrungen.
Gegen 16 Uhr waren wir wieder am Campingplatz.
Wir sind hier noch 2 Stunden draußen in der Sonne gesessen und wenn kein Wind geht, ist es sommerlich warm. Aber es kommt immer mal wieder ein Lüftchen und dann kann man das Sweatshirt schon vertragen. Es hatte so ca. 13 Grad und nun kamen die Hasen auch schon am hellen Nachmittag und hoppelten vorbei.
Wir beenden jetzt mal vorerst die europäische Hauptstadttour, nachdem wir nun innerhalb von 3 Wochen die 6. Hauptstadt besucht haben. Ob es dann auf dem Rückweg nochmal für eine 7. und 8. reicht, werden wir sehen.















































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