Es war absolut windstill, weshalb das Wasser im Fjord spiegelte und einige Sonnenflecken gab es auch am Himmel.
Für heute stand die Fährüberfahrt nach Bodø auf dem Programm. Da wir bei den vielen WoMos, die gestern hier rumgefahren sind nicht wussten, wie stark die Fähre frequentiert ist, sind wir noch vor dem Frühstück zum Fährhafen in Moskenes gefahren, wo diese Kirche steht.
Wir wollten uns eigentlich gleich in die Warteschlange stellen, hatten aber nicht auf dem Schirm, dass bereits um 09.45 Uhr eine Fähre nach Bodø fährt, die allerdings auf dem Weg 2 Inseln anfährt und deshalb fast 7 Stunden für die Überfahrt braucht.
Da wir nicht wussten, was das zu bedeuten hat, sind wir irgendwo an den Rand gefahren und haben dort gefrühstückt.
Um 09.30 Uhr kam die Fähre, die über die Inseln fährt und die wenigen Fahrzeuge, die da gewartet hatten, fuhren rein. Zwischenzeitlich waren aber schon die ersten Fahrzeuge in die Wartespur1 gefahren und da die nicht abgefertigt wurden war klar, dass die auf die 11 Uhr Fähre, die wir nehmen wollten, warteten.
Wir sind deshalb nach dem Frühstück auch auf die Wartespur gefahren und bei dem geringen Andrang mussten wir nicht befürchtem keinen Platz zu bekommen.
Für diese Fährüberfahrt, die rund 3,5 Stunden dauert, muss man seine Personalien registrieren, vermutlich damit sie wissen, wie die Leute geheißen haben, wenn der Pott untergeht.
Für diese Fährüberfahrt, die rund 3,5 Stunden dauert, muss man seine Personalien registrieren, vermutlich damit sie wissen, wie die Leute geheißen haben, wenn der Pott untergeht.
Es kam dann auch recht bald ein Kontrolleur, der den QR-Code, den man bei der Registrierung erhält, eingescannt hat. Die Registrierung kann haben wir schon gestern Abend im Internet über https://www.torghatten.no/en/passenger-registration
gemacht. Man hätte sie aber problemlos auch noch vor Ort machen können.
Die 11Uhr-Fähre trudelte dann auch sehr pünktlich kurz nach 10.30 Uhr ein. Zwischenzeitlich waren doch noch einige Fahrzeuge gekommen, aber das Beladen ging recht schnell und es war noch genügend Platz.
Die 11Uhr-Fähre trudelte dann auch sehr pünktlich kurz nach 10.30 Uhr ein. Zwischenzeitlich waren doch noch einige Fahrzeuge gekommen, aber das Beladen ging recht schnell und es war noch genügend Platz.
Punkt 11 Uhr haben wir dann in Moskenes abgelegt und somit die Lofoten in Richtung Bodø verlassen.
Bei der Abfahrt war es sogar etwas sonnig. Nur in den Bergen war der Himmel bedrohlich schwarz.
Durch die wenigen Passagiere gab es an Deeck überall ausreichend Sitzmöglichkeiten.
Durch die wenigen Passagiere gab es an Deeck überall ausreichend Sitzmöglichkeiten.
Die See war heute deutlich ruhiger als bei der letzten längeren Überfahrt nach Andenes. Es gab nur mal ein Stück von 10 bis 15 Minuten, wo der Kahn kräftig geschaukelt hat.
Für Bodø war ab 14 Uhr Sonnenschein angesagt, aber das wurde offensichtlich wieder mal vergessen, auch im Himmel zu kommunizieren. Wir kamen erst gegen 14.30 Uhr an und so sah da der Himmel aus. Keine Spur von Sonne.
Für Bodø war ab 14 Uhr Sonnenschein angesagt, aber das wurde offensichtlich wieder mal vergessen, auch im Himmel zu kommunizieren. Wir kamen erst gegen 14.30 Uhr an und so sah da der Himmel aus. Keine Spur von Sonne.
Bodø ist zumindest vom Wasser aus keine schöne Stadt.
Hier neben dem Hurtigrutenschiff haben wir angelegt und wir sind direkt die 3,5km zum Luftfahrtmuseum gefahren, weil das um 16 Uhr schließt.
Das Museum besteht aus einem militärischen Teil und einem Teil für die Zivilluftfahrt und hat ca. 15 Euro Eintritt pP gekostet.
Da die da drin so ein Schummerlicht haben, kann man kaum vernünftige Fotos machen. Irgendwas ist immer im Schatten, aber Flugzeuge sind jetzt in diesem Blog auch nicht so wichtig.
Hier neben dem Hurtigrutenschiff haben wir angelegt und wir sind direkt die 3,5km zum Luftfahrtmuseum gefahren, weil das um 16 Uhr schließt.
Das Museum besteht aus einem militärischen Teil und einem Teil für die Zivilluftfahrt und hat ca. 15 Euro Eintritt pP gekostet.
Da die da drin so ein Schummerlicht haben, kann man kaum vernünftige Fotos machen. Irgendwas ist immer im Schatten, aber Flugzeuge sind jetzt in diesem Blog auch nicht so wichtig.
Der Museumseingang.
Nach etwas mehr als einer Stunde waren wir da durch und hatten Lust auf einen Kaffee. Im Museum gab es nichts mehr, weil das Kaffee schon um 15 Uhr zugemacht hatte.
Wir sind deshalb 700 Meter zu einem Einkaufszentrum gelaufen und haben dort nach was gesucht.
Man bekommt hier in Norwegen allerdings die Krätze, wenn man die Preise in den Kaffees sieht. Ein winziges Stückchen Kuchen kostet um die 8 Euro, ein pobeliges Nudelgericht so um die 25 Euro.
Ich traue mich es gar nicht zu sagen, aber wir sind im McDonalds gelandet, obwohl auch da die Chicken McNuggets 11 Euro kosten. Mit ein paar Pommes und einem Getränk, sind das dann auch 17 Euro, aber man hat wenigstens was gegessen. Auf eine weitere Stadtbesichtigung von Bodø hatten wir nun keine Lust mehr. Wir sind über die stark frequentierte E80 aus der Stadt gefahren und nach ca. 20 km bei Løding auf die 17 in Richtung Saltstraumen abgebogen. Als wir dort auf einen kostenlosen Parkplatz unter der Brücke, über die man in die Stadt fährt, gekommen sind, haben wir unseren Augen nicht getraut. Da standen bereit ca. 30 WoMos und es sind bis jetzt noch einige mehr geworden. Das kann ja noch heiter werden.
Wir bleiben heute Nacht, wie viele andere auch, auf diesem Parkplatz und schauen mal, wie sich das Wetter entwickelt. Die Vorhersage sieht immer noch schlecht aus.
Der Sund ist 2,5km lang und ca. 150 breit. Im Wechsel der Gezeiten fließen hier 400 Millionen m³ Wasser zwischen dem Saltfjord und dem Skjerstadfjord.
Dabei entstehen Strudel mit bis zu 10 Metern Durchmesser, die bis zu 4 Meter in die Tiefe reichen. Die Fließgeschwindigkeit des Wassers leigt dabei über 40 km/h, als schwimmen ist eher nicht angesagt.
Wir bleiben heute Nacht, wie viele andere auch, auf diesem Parkplatz und schauen mal, wie sich das Wetter entwickelt. Die Vorhersage sieht immer noch schlecht aus.
Hier noch die Route. Heute das längste Stück mit dem Schiff.
Ps.: Ich habe jetzt gerade noch nachgeschaut, was über die automatische Abrechnung für die Überfahrt belastet wurde.
Wir haben durch unser vorausbezahltes Konto 30 Euro bezahlt, Normalpreis wären 60 Euro gewesen.































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