Heute Morgen hatten wir dann entsprechend schönes Wetter an unserem Stellplatz am Fjord, an dem wir alleine geblieben sind. Es hat sich kein anderes Wohnmobil durch die kiesige Löcherstrecke nach unten gewagt.
Nach dem Frühstück sind wir die verbliebenen 20km bis Olderfjord gefahren und dort weiter auf der E6 bis Skaidi, wo wir auf die E94 in Richtung Hammerfest abgebogen sind. Bei dem schönen Wetter wollten wir die angeblich "nördlichste Stadt Europas" auch noch sehen. "Angeblich" deshalb, weil sie um diesen Titel mehrere Orte in Norwegen ein bisschen streiten, insbesondere seit Honningsvåg, wo wir gestern kurz vor dem Nordkap durchgefahren sind, mit seinen 2500 Einwohnern 1998 den Stadtstaus erhielt.
Um nach Hammerfest zu kommen, sind es 55km auf der E94, die man natürlich auch wieder zurückfahren muss, weil es keine andere Straßen gibt.
Nach dem Frühstück sind wir die verbliebenen 20km bis Olderfjord gefahren und dort weiter auf der E6 bis Skaidi, wo wir auf die E94 in Richtung Hammerfest abgebogen sind. Bei dem schönen Wetter wollten wir die angeblich "nördlichste Stadt Europas" auch noch sehen. "Angeblich" deshalb, weil sie um diesen Titel mehrere Orte in Norwegen ein bisschen streiten, insbesondere seit Honningsvåg, wo wir gestern kurz vor dem Nordkap durchgefahren sind, mit seinen 2500 Einwohnern 1998 den Stadtstaus erhielt.
Um nach Hammerfest zu kommen, sind es 55km auf der E94, die man natürlich auch wieder zurückfahren muss, weil es keine andere Straßen gibt.
Die Straße verläuft jedoch so traumhaft zwischen den Bergen und den Fjorden, dass sich die Fahrt alleine schon deshalb lohnt.
Rentiere gab es natürlich auch hier alle paar Meter, so dass man immer aufpassen, dass man keines auf die Motorhaube lädt.
Rentiere gab es natürlich auch hier alle paar Meter, so dass man immer aufpassen, dass man keines auf die Motorhaube lädt.
Hier haben sie dann sogar mal eine Straßensperre errichtet. Maut wollten sie allerdings nicht, sondern haben sich getrollt, als wir näher gekommen sind.
Auf dem Weg nach Hammerfest kommt man über diese Brücke und durch mehrere Tunnels.
Es ist einfach eine weitere traumhafte Straße und die Temperatur stieg nun auch langsam auf 17 Grad.
Entlang der Straße kommen immer wieder Wasserfälle runter und die letzten Schneereste wehren sich krampfhaft, was bei den Temperaturen jedoch zum Scheitern verurteilt ist. In ein paar Tagen wird nichts mehr davon zu sehen sein.
Kurz vor 12 Uhr sind wir in Hammerfest angekommen. Da die Nazis im 2. Weltkrieg beim Abzug die Stadt in Schutt und Asche gelegt haben, gibt es hier keine alten Gebäude mehr.
Der Wiederaufbau ist jedoch wirklich gut gelungen. Trotz vieler Neubauten hat die Stadt flair.
Die Kirche ist eines der Wahrzeichen von Hammerfest. An der Stelle standen seit 1620 schon 5 oder 6 Kirchen, die allesamt abgebrannt sind. Deshalb wurde diese dann 1961 in Betonbauweise erstellt.
Als wir vor der Kirche eingeparkt haben, habe ich mal wieder festgestellt, dass man in den Außenspiegeln leider das obere Ende des Autos nicht sieht. Zwischen dem Baum und der Kabine war gerade noch 0,5 cm Platz, was ich erst gesehen habe, als ich ausgestiegen bin.
Die Kirche sieht auch im Innenraum wirklich schön aus. Hell und freundlich und nicht so dunkel und trist, wie viele alte Dorfkirchen.
Zu Hammerfest gibt es ansonsten nicht viel zu erzählen. Die Lage und die umliegende Landschaft reicht vollkommen aus, um diese Stadt als schön zu bezeichnen.
Im Hafen lag ein Schiff der Hurtigrouten, wobei die Passagiere gerade eiligen Schrittes dabei waren, wieder aufs Schiff zu verschwinden. Ich fand das in Island schon immer grauslig, wenn so ein Schiff in einer kleinen Stadt angelegt hat und dann hunderte von Menschen ausgespuckt hat. Dort hatten sie immer auch noch die gleichen roten Jacken an, die jeder Passagier zu Beginn geschenkt bekommt. Da es heute so warm war, hatten nur ganz wenige die roten Kittel an.
Wie man sieht, war es hier nun in der Sonne so warm, dass man im T-Shirt rumlaufen konnte. Das hatten wir bisher selten, da es trotz Sonne meistens schon noch recht kalt war.
Das Hurtigrutenschiff legte dann auch zügig ab und es war wieder Ruhe im Hafen.
Wir sind noch ein bisschen durch die Stadt gelaufen und haben ein paar Fotos gemacht.
Es ging dann noch zur Meridiansäule im Vorort Fuglenes. Die Säule markiert das nördliche Ende des Struve-Bogens, einer historischen Kette von Vermessungspunkten aus dem 19. Jahrhundert, die sich über 2821 Kilometer erstrecken. Der Struve-Bogen gehört seit 2005 als weltweit erstes technisch-wisscenschaftliche Projekt zum Unesco-Weltkulturbe.
Auf dem Weg nach Hammerfest kommt man über diese Brücke und durch mehrere Tunnels.
Es ist einfach eine weitere traumhafte Straße und die Temperatur stieg nun auch langsam auf 17 Grad.
Entlang der Straße kommen immer wieder Wasserfälle runter und die letzten Schneereste wehren sich krampfhaft, was bei den Temperaturen jedoch zum Scheitern verurteilt ist. In ein paar Tagen wird nichts mehr davon zu sehen sein.
Kurz vor 12 Uhr sind wir in Hammerfest angekommen. Da die Nazis im 2. Weltkrieg beim Abzug die Stadt in Schutt und Asche gelegt haben, gibt es hier keine alten Gebäude mehr.
Der Wiederaufbau ist jedoch wirklich gut gelungen. Trotz vieler Neubauten hat die Stadt flair.
Die Kirche ist eines der Wahrzeichen von Hammerfest. An der Stelle standen seit 1620 schon 5 oder 6 Kirchen, die allesamt abgebrannt sind. Deshalb wurde diese dann 1961 in Betonbauweise erstellt.
Als wir vor der Kirche eingeparkt haben, habe ich mal wieder festgestellt, dass man in den Außenspiegeln leider das obere Ende des Autos nicht sieht. Zwischen dem Baum und der Kabine war gerade noch 0,5 cm Platz, was ich erst gesehen habe, als ich ausgestiegen bin.
Die Kirche sieht auch im Innenraum wirklich schön aus. Hell und freundlich und nicht so dunkel und trist, wie viele alte Dorfkirchen.
Zu Hammerfest gibt es ansonsten nicht viel zu erzählen. Die Lage und die umliegende Landschaft reicht vollkommen aus, um diese Stadt als schön zu bezeichnen.
Im Hafen lag ein Schiff der Hurtigrouten, wobei die Passagiere gerade eiligen Schrittes dabei waren, wieder aufs Schiff zu verschwinden. Ich fand das in Island schon immer grauslig, wenn so ein Schiff in einer kleinen Stadt angelegt hat und dann hunderte von Menschen ausgespuckt hat. Dort hatten sie immer auch noch die gleichen roten Jacken an, die jeder Passagier zu Beginn geschenkt bekommt. Da es heute so warm war, hatten nur ganz wenige die roten Kittel an.
Wie man sieht, war es hier nun in der Sonne so warm, dass man im T-Shirt rumlaufen konnte. Das hatten wir bisher selten, da es trotz Sonne meistens schon noch recht kalt war.
Das Hurtigrutenschiff legte dann auch zügig ab und es war wieder Ruhe im Hafen.
Wir sind noch ein bisschen durch die Stadt gelaufen und haben ein paar Fotos gemacht.
Es ging dann noch zur Meridiansäule im Vorort Fuglenes. Die Säule markiert das nördliche Ende des Struve-Bogens, einer historischen Kette von Vermessungspunkten aus dem 19. Jahrhundert, die sich über 2821 Kilometer erstrecken. Der Struve-Bogen gehört seit 2005 als weltweit erstes technisch-wisscenschaftliche Projekt zum Unesco-Weltkulturbe.
Gegen 14 Uhr haben wir uns auf den Rückweg gemacht und am Ortseingang von Hammerfest, wo dieser Eisbär steht, zum ersten Mal in einem norwegischen Supermarkt eingekauft, Die Preise da sind durchweg höher als bei uns. So kostet ein Päckchen Butter schon zwischen 3 und 4 Euro und ein vernünftiger Orangensaft liegt auch über 4 Euro.
Die Bierpreise könnt ihr selber studieren, wenn ihr das Bild vergrößert. Ihr könnt so 10 zu 1 rechnen, also 10 Kronen = 1€. Unter 4 Euro gibts hier keine Dose Bier.
Als wir aus Hammerfest rausgefahren sind, zogen die ersten Wolken auf.
Wir haben ein paar Kilometer außerhalb der Stadt eine Kaffeepause am Fjord eingelegt. Die Sonne schien zwar noch, aber es war nun wieder windig und da zieht man dann doch wieder die Jacke an.
Zum Kaffee gab es einen abgepackten Kuchen, den wir noch in Finnland gekauft hatten. Der schmeckte wieder einmal nach Kardamom, weil die Finnen dieses Gewürz in allen Backwaren in Massen verwenden. So richtig Sinn macht das für mich nicht, weil jedes Gebäck genau gleich schmeckt und zwar nach Kardamom und sonst nach nichts. Ach nein, den Zimt habe ich noch vergessen. Also entweder es schmeckt nach Zimt oder nach Kardamom oder nach beidem.
Auf der weiteren Fahrt in Richtung Alta zog der Himmel ziemlich schnell zu und es fing dann auch an zu tröpfeln.
Wir sind auf einen Parkplatz neben der E6 hier am Fluß Goahtemuorjohka gefahren. Merkt euch den Namen. Wenn ich zu Hause bin, frage ich das ab.
Wir haben beschlossen, hier zu übernachten. Bei der tollen Landschaft macht es einfach keinen Sinn, im Regen rumzufahren und für morgen ist wieder gutes Wetter angesagt.
Und hier die Route von heute mit dem Hin und Her nach Hammerfest und bis zu unserem aktuellen Standort am Fluß.....(wie hieß er noch gleich)
Und hier die Route von heute mit dem Hin und Her nach Hammerfest und bis zu unserem aktuellen Standort am Fluß.....(wie hieß er noch gleich)















































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