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Samstag, 30. Mai 2026

30.05.2026 Sandnessjøen - Holm

So war das Wetter gestern Abend, während ich gerade den Blog geschrieben habe.


Das war allerdings nicht von Dauer. Nach ca. 45 Minuten zog der Himmel wieder zu und es fing erneut an zu regnen....
...und heute Morgen sah es dann so aus. Alle Berge drumrum gestohlen.
Wir haben uns gegen 09.30 Uhr auf den Weg zum Fähranleger in Tjøtta gemacht. Wir hatten rund 16km bis dorthin und auf den meisten Parkplätzen neben der Straße standen diese Campingverbotsschilder, die alle ziemlich neu aussehen und wohl 2025 installiert wurden.

Es war zwar bewölkt, aber es regnete heute wenigstens nicht.
In Tjøtta waren wir das 3. Fahrzeug in der Wartespur. Allerdings gibt es dort noch 2 weitere Wartespuren für Fahrzeuge, die an den Zwischenstopps die Fähre verlassen und da standen auch schon einige.

Als wir angekommen sind, stand die große Fähre schon da, man durfte aber nicht reinfahren.

Vermutlich handelte es sich dabei um die Fähre, die um 13 Uhr direkt nach Forvik fährt. Alle anderen Fähren, die von hier aus so ca. alle 1,5 Stunden fahren, machen auf dem Weg nach Forvik 4 Zwischenstopps.

Unsere Fähre sollte um 10.40 Uhr gehen und um diese Zeit kam dann auch eine wesentlich kleinere Fähre angefahren und hat angelegt. Da wurden dann erstmal alle Fahrzeuge reingelassen, die auf den Spuren mit den Zwischenstopps standen. Dann kam noch ein großer Milchlaster, der reinfahren durfte und dann war das Ding fast voll.

Mit Ach und Krach kamen wir dann doch noch rein, während rund weitere 20 Fahrzeuge, die zwischenzeitlich gekommen waren, keinen Platz mehr hatten. Die mussten dann nochmal über 2 Stunden auf die 13 Uhr-Fähre warten.


Diese Möwe hier am Fähranleger war heute ziemlich schlecht gelaunt. Sie hat ohne Unterbrechung rumgeschrien und wenn man in die Nähe gekommen ist hat sie sich runtergestürzt und ist knapp über den Kopf geflogen.







Die Fähre nach Forvik hielt dann tatsächlich an vier kleinen Anlegestellen. Das sieht schon sehr bedrohlich aus, wenn so eine große Fähre auf die Felswand und den Minianleger zufährt.

Mit den 4 Stopps waren wir etwas mehr als 1 Stunde unterwegs, bevor wir in Forvik angelegt haben.
Nach dem Anlegen ging es 16km weiter zum nächsten Fähranleger in Anddalsvåg. 

Da wir etwas rumgetrödelt haben, durften wir hier dann halt über 1 Stunde auf diese Fähre warten, da sie uns direkt vor der Nase weggefahren ist. Wir haben dann halt in der Wartespur unsere Kaffeepause eingelegt und kamen dann um 14.40 Uhr auch hier weg.


Die Überfahrt von hier nach Horn dauert nur rund 25 Minuten, so dass wir kurz nach 15 Uhr in Horn  angelegt haben.

Bis zur nächsten Fähre in Vennesund hatten noch rund 50km zu fahren und da sie erst um 16.10 Uhr gefahren ist, konnten wir den Weg gemütlich zurücklegen.
Wir waren schon eine halbe Stunde vor der Abfahrt am Fähranleger, wo es diesen kleinen Campingplatz mit hübschen Hütten, die man mieten kann, gibt.
Da hing auch dieser Fährplan, der die gesamte Route mit allen Fähren, so wie wir sie in den letzten Tagen gefahren sind, zeigt.
Um 16 Uhr kam die riesige Fähre pünktlich und die paar Fahrzeuge, die da warteten, haben sich in der Fähre fast verloren.
Die Überfahrt von Vennesund nach Holm dauerte auch wieder nur rund 20 Minuten.

Wir sind dann 2 km hinter dem Anleger in Holm auf diesen Schotterplatz über dem Fjord gefahren, wo wir heute übernachten.
Im Westen ist der Himmel schon den ganzen Tag über hell und man sieht, dass dort die Sonne scheint. 

Es wird jetzt auch hier langsam immer heller und die Wolken verziehen sich zusehends. Für Morgen ist auf jeden Fall recht gutes Wetter angesagt. Vielleicht hat die mehrtägige Regenperiode nun ein Ende.

Hier noch die heutige Route aus der Aufzeichnungs-App.

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