Wie man sieht, war es wolkenlos und es hatte 16 Grad. Da es auf dem Parkplatz auch Bänke gab, konnte man den Kaffee mal draußen trinken.
Die Strecke erinnerte sehr an Schwarzwald oder Finnland, Wälder und Seen.
Großes Sightseeing war für heute eh nicht mehr geplant. Wir haben ja den Campingplatz in Kristiansand gebucht und da wir dort erst nach 12 Uhr einchecken konnten, sind wir nicht auf direktem Weg nach Kristiansand gefahren.
Es ging ab Hornnes zunächst ein Stück auf der 9 weiter. Da hier wesentlich mehr Verkehr war, sind wir nach einigen Kilometern auf die 403 in Richtung Vennesla abgebogen. In Venessla, wo alle Supermärkte vertreten sind, haben wir noch etwas eingekauft und sind dann weiter nach Kristiansand gefahren.
Gegen 14 Uhr kamen wir auf dem Campingplatz an. Man erhält nach der Onlinebuchung einen Code für die Schranke und einen zugewiesenen Platz, so dass man ohne an der Rezeption anzuhalten direkt auf den Platz fahren kann.
Der Stellplatz war allerdings überhaupt nicht schön. Klein, entlang einer Straße und gesehen hat man gar nichts.
Nachdem wir eine schöne Ecke gefunden hatten, sind wir zur Rezeption und haben gefragt, ob wir den Platz ändern können, was unproblematisch möglich war.
Wir haben uns erstmal einen Kaffee gemacht und unsere mitgebrachten süßen Stückchen ausgepackt, worauf sich sofort die Möwen und die Finken um uns versammelt haben.
Unbeaufsichtigt sollte man die Teile hier eher nicht auf dem Tisch liegen lassen.
Der Platz kostet fast 45 Euro pro Tag und alles, was eigentlich zu einem Campingplatz gehört, kostet extra. Strom, weiß ich nicht, wie viel; Dusche für 5 Minuten 3 Euro und und und. Das dämlichste ist, dass man das alles über QR-Codes aktivieren muss, d.h., man muss das Handy mit in die winzige Dusche nehmen, den QR-Code scannen und dann kommt vielleicht Wasser und das Handy ist mitgeduscht.
Wir haben deshalb wieder im eigenen Auto geduscht, da wir ja zumindest Wasser kostenlos füllen und auch entsorgen können. Außerdem muss man dann das ganze Zeug nicht über den halben Platz zum Waschhaus schleppen.
Zumindest wurde uns in der Rezeption gesagt, dass man morgens frische Brötchen kaufen kann. Als wir vorhin dort waren, war davon nichts mehr zu sehen, aber wir werden ja morgenfrüh sehen, ob wir etwas bekommen.
Es sind zwar immer ein paar Körnchen drin, aber die Konsistenz ist irgendwie eigenartig.
Als Fazit kann man sagen: Backen können sie nicht, die Norweger, was auch auf die süßen Stückchen zutrifft.
Falls ihr morgen keinen Blog zu lesen bekommt, gibt es vom Campingplatz einfach nichts zu berichten.
Am Mittwoch sind wir dann ohne Internet bis abends auf der Fähre, so dass ich auch noch nicht weiß, ob ich da noch einen Blog schreiben werde. Spätestens am 18. sollte es dann aber wieder klappen mit einem Beitrag.


















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