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Montag, 15. Juni 2026

15.06.2026 Eiken - Kristiansand

Obwohl wir direkt neben der Straße standen, hatten wir eine absolut ruhige Nacht. Da fährt ab 20 Uhr so gut wie nichts mehr und auch heute Morgen waren nur wenige Fahrzeuge unterwegs.

Wie man sieht, war es wolkenlos und es hatte 16 Grad. Da es auf dem Parkplatz auch Bänke gab, konnte man den Kaffee mal draußen trinken.

Wir sind dann nach dem Frühstück über die 42 weiter in Richtung Hornnes gefahren. 

Die Strecke erinnerte sehr an Schwarzwald oder Finnland, Wälder und Seen.



Großes Sightseeing war für heute eh nicht mehr geplant. Wir haben ja den Campingplatz in Kristiansand gebucht und da wir dort erst nach 12 Uhr einchecken konnten, sind wir nicht auf direktem Weg nach Kristiansand gefahren.


Es ging ab Hornnes zunächst ein Stück auf der 9 weiter. Da hier wesentlich mehr Verkehr war, sind wir nach einigen Kilometern auf die 403 in Richtung Vennesla abgebogen. In Venessla, wo alle Supermärkte vertreten sind, haben wir noch etwas eingekauft und sind dann weiter nach Kristiansand gefahren.
Gegen 14 Uhr kamen wir auf dem Campingplatz an. Man erhält nach der Onlinebuchung einen Code für die Schranke und einen zugewiesenen Platz, so dass man ohne an der Rezeption anzuhalten direkt auf den Platz fahren kann.

Der Stellplatz war allerdings überhaupt nicht schön. Klein, entlang einer Straße und gesehen hat man gar nichts.

Wir haben deshalb das Auto erstmal da abgestellt und sind zu Fuß über den ganzen Platz gelaufen. Es gab wirklich sehr viele freie Plätze, aber im Internet waren uns nur 3 Plätze, darunter der hässliche, als frei angezeigt worden.

Nachdem wir eine schöne Ecke gefunden hatten, sind wir zur Rezeption und haben gefragt, ob wir den Platz ändern können, was unproblematisch möglich war.

Jetzt stehen wir oberhalb der Bucht mit Blick aufs Wasser, haben ein Bänkchen im Schatten und können uns wahlweise auch neben das Auto in die Sonne setzen. 

Wir haben uns erstmal einen Kaffee gemacht und unsere mitgebrachten süßen Stückchen ausgepackt, worauf sich sofort die Möwen und die Finken um uns versammelt haben.

Unbeaufsichtigt sollte man die Teile hier eher nicht auf dem Tisch liegen lassen.



Der Platz kostet fast 45 Euro pro Tag und alles, was eigentlich zu einem Campingplatz gehört, kostet extra. Strom, weiß ich nicht, wie viel; Dusche für 5 Minuten 3 Euro und und und. Das dämlichste ist, dass man das alles über QR-Codes aktivieren muss, d.h., man muss das Handy mit in die winzige Dusche nehmen, den QR-Code scannen und dann kommt vielleicht Wasser und das Handy ist mitgeduscht. 

Wir haben deshalb wieder im eigenen Auto geduscht, da wir ja zumindest Wasser kostenlos füllen und auch entsorgen können. Außerdem muss man dann das ganze Zeug nicht über den halben Platz zum Waschhaus schleppen.

Das Plätzchen, was wir hier jetzt für die nächsten beiden Tage haben, ist jetzt auf jeden Fall toll. Blöd ist, dass das Café und das Restaurant auf dem Platz noch geschlossen haben. Die öffnen erst um 20.06. und schließen auch im Augsut schon wieder. Für so einen riesigen Platz ist das mehr als dürftig.

Zumindest wurde uns in der Rezeption gesagt, dass man morgens frische Brötchen kaufen kann. Als wir vorhin dort waren, war davon nichts mehr zu sehen, aber wir werden ja morgenfrüh sehen, ob wir etwas bekommen.

Wir haben zur Sicherheit heute Morgen noch ein Brot gekauft, falls das auch nicht klappt. Es ist im übrigen die mindestens 6. Brotsorte, die wir nun testen und im Ergebnis schmecken alle gleich schlecht. 

Es sind zwar immer ein paar Körnchen drin, aber die Konsistenz ist irgendwie eigenartig.

Als Fazit kann man sagen: Backen können sie nicht, die Norweger, was auch auf die süßen Stückchen zutrifft.


Falls ihr morgen keinen Blog zu lesen bekommt, gibt es vom Campingplatz einfach nichts zu berichten.

Am Mittwoch sind wir dann ohne Internet bis abends auf der Fähre, so dass ich auch noch nicht weiß, ob ich da noch einen Blog schreiben werde. Spätestens am 18. sollte es dann aber wieder klappen mit einem Beitrag.

 

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