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Samstag, 13. Juni 2026

13.06.2026 Tonstad - Sirevåg

Es hörte gestern Abend gegen 20 Uhr tatsächlich mal auf zu regnen, aber das rettet den Tag dann auch nicht mehr, weil man bei 11 Grad dann auch nicht mehr auf die nasse Bank sitzt.

Heute Morgen war es, als wir aufgestanden sind, trocken und am Himmel konnte man zumindest helle Stellen erkennen.
In der Wettervorhersage hieß es, dass es bis 13 Uhr noch ein paar Schauer gibt, es dann aber trocken bleibt. 

Wir haben uns daher entschlossen, heute doch noch nach Stavanger zu fahren und uns die Stadt anzuschauen. Wir waren ja schon zwei Mal auf dem Weg dorthin und haben wegen des Regens jedes Mal abgedreht und sind eine andere Strecke gefahren.

Auf dem Weg nach Stavanger über die 42 kamen wir hier an der Terland Klopp, einer historischen Steinbrücke, vorbei.

Wenige Kilometer weiter kommt man dann auf die E39, die ich wegen des hohen Verkehrsaufkommens bekanntlich nicht mag. Wir haben sie heute trotzdem genommen, um pünktlich gegen 13 Uhr in Stavanger zu sein. Über eine Strecke von 50km kann man das mal aushalten.
Wir waren dann auch kurz nach 13 Uhr bei strahlendem Sonnenschein in Stavanger. Wir haben direkt in der Stadt am Straßenrand geparkt, wobei die Parkgebühr pro Stunde mit 3,60 € für hiesige Verhältnisse noch moderat war.

Dadurch hatten wir nur wenige Meter bis in die Altstadt.

Stavanger hat knapp über 150.000 Einwohner und ist damit die 4.größte Stadt des Landes.
Im Hafen lag ein ziemlich großes Kreuzfahrtschiff und es waren sehr viele Leute unterwegs. 

Das Kreuzfahrtschiff war die "Aurora", die aktuell durch die norwegischen Fjorde fährt und als nächsten Hafen die Lofoten ansteuert. Das Schiff hat eine Passagierkapazität von 1874 Personen und 850 Besatzungsmitglieder. Kinder sind an Bord verboten.



Der alte Teil von Stavanger ist wirklich hübsch mit einer schönen Fußgängerzone und vielen alten Gebäuden.






Hier in der Domkirche kam gerade eine Hochzeitsgesellschaft raus, als wir zum ersten Mal vorbeigegangen sind. Als wir dann eine Stunde später geschaut haben, ob wir jetzt mal in die Kirche schauen können, wurden wir vor der Türe abgefangen, weil wohl die nächste Hochzeit anstand. Also blieb es halt bei ein paar Bildern von außen.


Neben der Domkirche ist dieser See mit einem Springbrunnen...
...und der Verwandschaft von H.
Nach unserer Stadtrunde haben wir in einem Kaffee in der Innenstadt noch eine Kaffeepause gemacht, bevor wir wieder zu unserem Auto marschiert sind.

Nach unserer Stadtbesichtigung sind wir durch gefühlt 100 Kreisverkehre aus der Stadt raus auf die Küstenstraße 510 in Richtung Süden gefahren.
Das ist hier ein ganz anderes Norwegen und erinnert eher an die deutsche Ostseeküste oder an die friesischen Inseln.
Flaches Land, große landwirtschaftliche Anwesen und keine Berge in Sicht.
Die Kuh hier am Leuchtturm Kvassheim hat ein Showeinlage geboten, als sie bemerkt hat, dass H. ein Foto macht.

Wie an der Küste üblich, war es hier extrem windig und dadurch trotz einer Temperatur von 15 Grad nicht wirklich warm.


Wir haben etliche 1-2 km-Abstecher von der 510 zu Parkplätzen an der Küste gemacht. Mal abgesehen davon, dass es uns hier sowieso zu windig gewesen wäre, gibt es auf allen Parkplätzen direkt am Meer ein Parkverbot zwischen 00.00 Uhr und 06.00 Uhr, obwohl hier absolut nichts los ist. Man will die Camper hier nicht haben.
In Sirevåg haben wir auch noch einen Abstecher an der Hafen gemacht. Sehr schön da unten, leere Parkplätze, aber Übernachtungsverbote. Hinten am Hafen gibt es einen Stellplatz, der mal schlappe 30 Euro für 24 Stunden verlangt und das ist auch nur ein Parkplatz.
Um Sirevåg herum gibt es entlang der Straße tolle Felsformationen und viele Häuser sind direkt auf die Felsen gebaut. Unser Eindruck war, dass es sich um eine Nobelgegend handelt. Hier hat man sein Haus, sein Boot und das Campervolk braucht man nicht.

Wir sind noch einige Kilometer aus Sirevåg rausgefahren und stehen jetzt hier an einem See auf einem Parkplatz neben der 510. 
Der Verkehr auf der Straße lässt bereits merklich nach und vermutlich wird hier, wie fast überall, in der Nacht kaum noch ein Auto fahren. 

Wir haben hier einen schönen Blick auf den See und die umliegenden Felsen.
Für Morgen müssen wir nachher noch eine Route raussuchen.

Wir haben von Montag bis Mittwoch einen Campingplatz in Kristiansand gebucht, von dem aus wir dann am Mittwoch auf die Fähre nach Hirtshals gehen werden.

Hier noch die Route von heute.
 

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