Dass ein Brötchen hier 1,20 € kostet, sei nur am Rande erwähnt und außerdem kommen wir zu Hause ja langsam auch in diese Regionen.
Wir sind dann gegen 10 Uhr in Richtung Husby zur Küste gefahren. Da fährt man durch eine dicht besiedelte Ortschaft und sieht anfangs kein einziges Haus, weil die alle neben der Straße dicht umringt von hohen Bäumen stehen. Das dient wohl vor allem dem Windschutz, weil es hier schon heftig bläst.
Da fast alle Häuser Reed-gedeckt sind, muss man sich auch über dieses Verkehrsschild, das uns neu war, nicht wundern.
Wir sind hier an den Strand gefahren und den ganzen Weg durch die Dünen gelatscht, um das Meer zu sehen. Es war mit 22 Grad ja noch recht angenehm für eine Dünenwanderung.
Ist man durch die Dünen durch, kommt man zu einem kilometerlangen Sandstrand, an dem absolut nichts los ist. Es würde mich aber auch im Sommer nerven, das ganze Badegerödel einen Kilometer hierher zu schleppen.
Nach unserer Dünenwanderung ging es weiter zum Lyngvik-Leuchtturm. Der 38 Meter hohe Leuchtturm wurde 1906 auf einer 17 Meter hohen Düne erbaut und war der letzte, der an der dänischen Nordseeküste errichtet wurde. Anlass für die Errichtung gab die Strandung des Dampfschiffs Avona drei Jahre zuvor, bei der 24 Seeleute ums Leben gekommen waren.
Hier war regelrecht Jahrmarkt. Unzählige Wohnmobile und ein Bus mit einer Schulklasse. Für die Besichtigung und Besteigung des Turms muss man Eintritt bezahlen, worauf wir bei den Menschenmassen verzichtet haben.
Es ging weiter nach Søndervig, einem reinen Touriort an der Küste. Auf die 200 Einwohner kommen das ganze Jahr über rund 5000 Touristen.
Wir sind hier an den Strand gefahren und den ganzen Weg durch die Dünen gelatscht, um das Meer zu sehen. Es war mit 22 Grad ja noch recht angenehm für eine Dünenwanderung.
Ist man durch die Dünen durch, kommt man zu einem kilometerlangen Sandstrand, an dem absolut nichts los ist. Es würde mich aber auch im Sommer nerven, das ganze Badegerödel einen Kilometer hierher zu schleppen.
Nach unserer Dünenwanderung ging es weiter zum Lyngvik-Leuchtturm. Der 38 Meter hohe Leuchtturm wurde 1906 auf einer 17 Meter hohen Düne erbaut und war der letzte, der an der dänischen Nordseeküste errichtet wurde. Anlass für die Errichtung gab die Strandung des Dampfschiffs Avona drei Jahre zuvor, bei der 24 Seeleute ums Leben gekommen waren.
Hier war regelrecht Jahrmarkt. Unzählige Wohnmobile und ein Bus mit einer Schulklasse. Für die Besichtigung und Besteigung des Turms muss man Eintritt bezahlen, worauf wir bei den Menschenmassen verzichtet haben.
Es ging weiter nach Søndervig, einem reinen Touriort an der Küste. Auf die 200 Einwohner kommen das ganze Jahr über rund 5000 Touristen.
Spätestens hier hat es jetzt angefangen, dass mich Dänemark ein bisschen genervt hat. Auf der Straße hat man sowieso nicht mehr bemerkt, dass man im Ausland ist, weil maximal 20% der entgegenkommenden Autos einheimische waren. Alles andere waren ausschließlich deutsche Kennzeichen, überwiegend aus dem Norden.
Jetzt frage ich mich halt, warum man aus Hamburg oder aus Meckpomm hierher fährt, wo es auch nur flaches Land, Sanddünen und Meer gibt. Das haben sie doch selber vor der Haustüre, aber jeder wie er mag.
Jetzt frage ich mich halt, warum man aus Hamburg oder aus Meckpomm hierher fährt, wo es auch nur flaches Land, Sanddünen und Meer gibt. Das haben sie doch selber vor der Haustüre, aber jeder wie er mag.
Hier bei Hvide Sande haben wir noch einmal einen kurzen Fotostopp eingelegt, aber auch hier war uns zu viel los.
Wir sind dann noch bis Esbjerg gefahren und haben in der Innenstadt geparkt. Hier hatten wir schon 26 Grad und diese Temperaturen sind wir nach 8 Wochen unter 20 Grad nicht mehr gewohnt. Wir fanden es auf jeden Fall zu warm, als wir ausgestiegen und in die Fußgängerzone gelaufen sind.
In Esbjerg ist gerade Festival-Zeit, weshalb auf dem Marktplatz eine riesige Bühne aufgebaut ist.
Wir sind dann noch bis Esbjerg gefahren und haben in der Innenstadt geparkt. Hier hatten wir schon 26 Grad und diese Temperaturen sind wir nach 8 Wochen unter 20 Grad nicht mehr gewohnt. Wir fanden es auf jeden Fall zu warm, als wir ausgestiegen und in die Fußgängerzone gelaufen sind.
In Esbjerg ist gerade Festival-Zeit, weshalb auf dem Marktplatz eine riesige Bühne aufgebaut ist.
Das Festival dauert vom 12. bis 20 Juni und es gibt jeden Tag irgendwelche besonderen Programmpunkte.
Wir haben in der Innenstadt einen teuren Kaffee getrunken, bevor wir weiter zu den Mennesket ved Havet, - in deutsch "Man trifft das Meer" oder "Männer auf See" - gefahren sind.
Die 9-Meter hohen Statuen wurden 1995 von einem dänischen Künstler zum Anlass des 100-jährigen Bestehens der Stadt geschaffen und sind heute eine der Hauptsehenswürdigkeiten hier.
H. wollte da mal genauer schauen, wie genau die Herren gearbeitet sind, aber sie kam nur bis zu den Waden.
Nach dem Besuch der Men at Sea haben wir die direkte Route nach Flensburg ins Navi gemacht.
Wir haben in der Innenstadt einen teuren Kaffee getrunken, bevor wir weiter zu den Mennesket ved Havet, - in deutsch "Man trifft das Meer" oder "Männer auf See" - gefahren sind.
Die 9-Meter hohen Statuen wurden 1995 von einem dänischen Künstler zum Anlass des 100-jährigen Bestehens der Stadt geschaffen und sind heute eine der Hauptsehenswürdigkeiten hier.
H. wollte da mal genauer schauen, wie genau die Herren gearbeitet sind, aber sie kam nur bis zu den Waden.
Nach dem Besuch der Men at Sea haben wir die direkte Route nach Flensburg ins Navi gemacht.
Auf der Strecke sind uns WoMos, teilweise im Konvoi, entgegengekommen und da ist man dann froh, wenn man in die Gegenrichtung unterwegs ist.
Bei Ribe haben wir noch kurz an dieser ehemaligen Grenzstation gehalten. Hier war mal die deutsche Grenze und die Geschichten, die da auf Tafeln festgehalten sind, sind echt witzig. Der Chef hier wurde nie befördert, weil er zu fett war, um auf dem Pferd zu reiten und nach dem Schmuggel eines Schweinekopfes gab es diplomatische Verwicklungen die damit endeten, dass der Schweinkopf genau auf der Grenze "beerdigt" werden musste.
Gegen 17 Uhr haben wir die Grenze nach Deutschland passiert.
Bei Ribe haben wir noch kurz an dieser ehemaligen Grenzstation gehalten. Hier war mal die deutsche Grenze und die Geschichten, die da auf Tafeln festgehalten sind, sind echt witzig. Der Chef hier wurde nie befördert, weil er zu fett war, um auf dem Pferd zu reiten und nach dem Schmuggel eines Schweinekopfes gab es diplomatische Verwicklungen die damit endeten, dass der Schweinkopf genau auf der Grenze "beerdigt" werden musste.
Gegen 17 Uhr haben wir die Grenze nach Deutschland passiert.
Ein kurzes persönliches Fazit zu Dänemark.
Auch wenn sehr viele Deutsche hier regelmäßig Urlaub machen, kann ich dem Land und der Landschaft überhaupt nichts abgewinnen. Einfach flaches Land, landwirtschaftliche Flächen und Sanddünen und dazwischen tausende Campingplätze. Aber ja, wie abwechslungsreich kann eine Land sein, dessen höchste Erhebung 170m hoch ist.
Das ist eine sehr subjektive Einschätzung von mir und ich will wirklich niemand den Dänemarkurlaub vermiesen, aber ich kann mit dem Land nichts anfangen.
Das ist eine sehr subjektive Einschätzung von mir und ich will wirklich niemand den Dänemarkurlaub vermiesen, aber ich kann mit dem Land nichts anfangen.
























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