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Donnerstag, 11. Juni 2026

11.06.2026 Hartevatnet - Hunnevatn

Heute Morgen sah es ganz nett am Himmel aus. Es hatte 9 Grad und ein bisschen Wind, also wieder nicht kuschlig.

Wir sind der Empfehlung von ChatGPT gefolgt und sind auf der Inlandsroute 9 weiter gefahren.

Um es vorgwegzunehmen. Die Landschaft ist auch hier überall schön, aber die Küstenrouten mit den Fjorden sind weitaus beeindruckender. 


Man meint auf der Strecke stellenweise eher in den Alpen oder im Schwarzwald unterwegs zu sein.
Keine riesigen Wasserfälle, keine Tunnels.

Auf der 9 ist daher auch wenig Verkehr, da die meisten, die mit dem WoMo unterwegs sind, wohl die Küstenrouten bevorzugen. 

Wir haben fast jeden Seitenabstecher abgefahren, aber die Straßen endeten meistens irgendwo im Nirwana.


Es gibt hier relativ viel Landwirtschaft, hauptsächlich Schafhaltung aber auch ein paar faule Kühe, die sich gelangweilt unser WoMo angeschaut haben.





Sehr seltsam ist hier an der 9, dass nahezu alle Parkmöglichkeiten entlang der Straße mit Ketten oder Steinen blockiert sind. Wenn das jetzt eine stark frequentierte Route wäre, könnte man das ja verstehen, aber zumindest in dieser Jahreszeit ist das nicht der Fall.

Es gibt ein paar Rastplätze an der Strecke, wo man halten kann und wo sie diese schön verkleideten Mülleimer haben. Aber selbst auf diesen Plätzen steht überall ein Schild mit Übernachtungsverboten. Irgendwie passt das in der Masse nicht zu Norwegen.


Die ganze Gegend ist wohl überwiegend Wintersportgebiet und es gibt entlang der Strecke sehr viele "Museen", die aus ein paar alten Häusern bestehen. 




Bei Nomeland sind wir nach rechts von der 9 in Richtung Westküste abgebogen. Die schmale Straße führt ins Gebirge und überraschenderweise war auf der Strecke mehr Verkehr wie zuvor auf der 9.
Das Wetter war die meiste Zeit recht gut, auch wenn man da oben ab und zu in eine schwarze Wolke gefahren ist. Da kamen dann schon mal Graupel- oder Hagelschauer runter, die aber nie länger als 10 Minuten andauerten.



Als wir wieder vom Hochplateau runtergefahren sind, sind wir bei Sinnes auf die 450 abgebogen.

Nach einem kurzen Kaffeestopp bei Tjørhom sind wir noch ein paar Kilometer weiter bis zum See Hunnevatn gefahren, wo wir 200 Meter von der Straße weg am Seeende einen ruhigen Stellplatz gefunden haben.
Hier bleiben wir heute Nacht. Es ist aktuell sonnig und sehr windig bei 11 Grad. 

Wir wären auch noch ein Stück weiter in Richtung Stavanger gefahren, aber da wird es entlang der Straße mit den Parkmöglichkeiten immer dürftiger, weshalb wir hier übernachten. Für Morgen ist flächendeckend in ganz Südnorwegen schlechtes Wetter angesagt und wir schauen mal, wie schlecht das wird oder ob wir nach Stavanger fahren und dort mit Schirm vielleicht eine Runde durch den Ort drehen können.

Hier die kurze Route von heute.
 

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